Formel 1 - McLaren: Der Film - Hollywood würdigt Legende

Noch 2017 in den Kinos

Nach Rush und Senna folgt der nächste Film, der sich mit der F1 auseinandersetzt. McLaren. Der Film zeichnet die F1-Karriere von Bruce McLaren.
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Motorsport-Magazin.com - McLaren - ein ganz großer Name im Motorsport, geschichtsträchtig und wegweisend. Während man heutzutage ob der andauernden Erfolglosigkeit in der Partnerschaft mit Honda auch abfälligere Kommentare en masse vernehmen kann, haben sich Filmemacher aus der Traumfabrik Hollywood eines neuen Projekts angenommen. McLaren: The Film, eine Dokumentation über den ehemaligen Rennfahrer, Mitbegründer und Namensgeber des heute noch aktiven Rennstalls, soll noch dieses Jahr in die Kinos kommen.

Im Regiestuhl Platz genommen hat Roger Donaldson, der bereits in der Vergangenheit ein gutes Händchen für große Streifen hatte. Ob "Species", "Dante's Peak" oder "Cocktail" in den 1980ern, Donaldson ist zweifellos der richtige Regisseur, um das bewegte Leben von Bruce McLaren auf die Leinwand zu bringen. Produziert wurde die Doku von McLarens Landsmännern Matthew Metcalfe und Fraser Brown.

Um ein möglichst detailgetreues Bild über das Leben und Wirken McLarens zu zeichnen, wurden namhafte Größen wie Emerson Fittipaldi, Chris Amon, Mario Andretti oder Sir Jackie Stewart geladen und bringen Anekdoten aus der damaligen Zeit als Weggefährten oder Konkurrenten des Neuseeländers zu ihrem besten.

Bruce McLaren: Erste Rennen mit 15 Jahren

McLarens Karriere begann im zarten Alter von 15 Jahren. Nach einigen Rennen in seiner Heimat Neuseeland konnte er Jack Brabham mit seinen Leistungen überzeugen. Der Australier holte den jungen McLaren 1958 in sein Team Cooper. Im Alter von 22 Jahren und 104 Tagen sicherte sich der Neuseeländer seinen ersten Sieg in der Königsklasse. Er war damit der jüngste Grand Prix-Sieger - ein Rekordwert, der bekanntlich für lange Jahre Bestand haben sollte.

Bruce McLaren 1969 in Frankreich - Foto: Sutton

Während McLaren weiter für Cooper hinter dem Cockpit saß, versuchte er sich an eigenen Boliden. 1966 fiel der Startschuss zu seinem eigenen Team. Bruce McLaren Motor Racing war geboren. Seinen größten Erfolg feierte der Neuseeländer mit Platz drei in der Fahrerwertung 1969. Am 2. Juni 1970 versetzte der Tod von Bruce McLaren die Motorsportwelt. Bei Testfahrten in Goodwood prallte er mit 200 km/h gegen eine Mauer, worauf er aus seinem Wegen herausgeschleudert wurde und an den Folgen des schweren Unfalls verstarb.

McLaren: Der Film setzt Tradition fort

Hollywood hat schon vor einiger Zeit den Motorsport für sich entdeckt. Mit Rush nahm sich Regisseur Ron Howard (The Da Vinci Code, A beautiful Mind) der Fehde zwischen James Hunt und Niki Lauda an. Mit Senna inszenierte Regisseur Asif Kapadia eine hochemotionale Doku über die Formel-1-Karriere Ayrton Sennas. Zu diesen illustren Streifen reiht sich nun auch McLaren: The Film ein.


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