Formel 1

Pedro de la Rosa: Man muss Michael Schumacher fürchten

Obwohl Pedro de la Rosa Ferrari eine Krise voraussagt, wenn sie in Imola nicht gewinnen sollten, hat er die Roten noch nicht abgeschrieben.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Während die Scuderia Ferrari, vor allem in Person von Michael Schumacher, äußerst optimistisch in die Zukunft und auf den San Marino GP blickt, erwartet McLaren-Testfahrer Pedro de la Rosa eine größere Krise bei den Roten, sollten diese in Imola nicht gewinnen.

"Ich bin mir sicher, dass sie in Imola sehr stark sein werden", so der Spanier, der in Bahrain ein sensationelles GP-Comeback gegeben hat. "Aber ich bin mir ebenfalls sicher, dass die Alarmglocken läuten werden, wenn sie nicht gewinnen sollten."

"Bislang konnten sie die Reifen und die Temperaturen als Entschuldigung verwenden", fuhr Pedro gegenüber der Marca fort. "In Imola werden die Temperaturen und die Strecke ihrem Auto liegen, weswegen es eine Krise geben wird, wenn sie dort nicht gewinnen sollten."

Damit bläst er ins selbe Horn wie WM-Spitzenreiter Fernando Alonso, der Michael Schumacher sogar noch immer als Titelfavoriten ansieht. "Sie werden leider aufholen", sagt der zweite Spanier in der Königsklasse. "Es ist eine sehr lange Saison und sie wissen was zu tun ist und ich bin mir sicher, dass sie zurückkommen werden."

"Schumacher ist noch lange nicht geschlagen", stimmt de la Rosa zu. "Ich sprach nach dem Rennen in Bahrain mit ihm und ich sah, dass er motivierter als je zuvor ist. Wenn er so ist, dann muss man ihn fürchten."


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