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Formel 1

Kein Verzicht auf Sicherheit - Force India nach zwei Schäden in der Kritik

Force India betont nach zwei gefährlichen Schäden in Ungarn, dass bei der Entwicklung keine Sicherheit geopfert wird, um schneller zu werden.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Schon am Freitag gab es in Ungarn den ersten spektakulären Unfall bei Force India, als bei Sergio Perez plötzlich eine Aufhängung brach und er sich überschlug. Force India zog daraufhin beide Autos von den Trainings am Freitag zurück, um das Teil zu überarbeiten. Der Samstag verlief mit dem neuen Teil problemfrei.

Im Rennen brach plötzlich Nico Hülkenbergs Frontflügel, kurz bevor er auf der Geraden den Bremspunkt erreichte. Er schlug in die Auslaufzone in der ersten Kurve ein und blieb, genau wie sein Teamkollege, unverletzt. "Die beiden Vorfälle hatten nichts miteinander zu tun", erklärte der Deutsche.

Force India geriet dennoch in die Kritik, die Sicherheitsstandards bei der Entwicklung der B-Spezifikation missachtet zu haben. "Wir spielen nicht mit der Sicherheit", erklärt Force Indias Sportdirektor Otmar Szafnauer der Bild. "Das haben wir am Freitag gezeigt, als wir Hülkenberg nicht fahren ließen, bevor wir genau wussten, was der Grund bei Perez' Auto war. Das darf nicht mehr passieren."


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