Formel 1

Bei 15 Rennen dabei - Frank Williams: Wieder fit und voller Tatendrang

Frank Williams ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Der Teamchef und Mitgründer von Williams will sich 2015 wieder voll für seinen Rennstall einsetzen.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Frank Williams ist wieder da! Nach einem Aufenthalt im Krankenhaus kehrt der Teamchef und Mitgründer des Williams-Teams 2015 wieder zurück an die Rennstrecke. 2014 hatte sich der 72-Jährige während der Saison zurückziehen müssen. Williams, der wegen eines Autounfalls seit 1986 im Rollstuhl sitzt, hatte über Druckstellen geklagt.

Davon hat sich Frank Williams nun erholt und übernimmt wieder zu hundert Prozent seine Aufgaben als Teamchef. "Ich bin sieben Tage die Woche hier. Ich liebe einfach was ich tue", sagt Williams dem Telegraf. Bei 15 Rennen der Formel-1-Saison 2015 will Williams bereits wieder an der Strecke zugegen sein.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Claire & Frank Williams - Foto: Williams

Claire Williams als Nachfolgerin

Seine Tochter Claire hatte Williams - in ihrer Funktion als stellvertretende Teamchefin -während seiner Abwesenheit vertreten. "Sie ist sehr, sehr fleißig und arbeitet sehr hart, sie ist sehr gut im Marketing. Das ist ihr Job - das Geld zu finden. Sie hat mich nie gefragt, wie schnell die letzte Runde war", sagt Williams.

Das ist ihr Job - das Geld zu finden. Sie hat mich nie gefragt, wie schnell die letzte Runde war
Frank über Claire Williams

Den Aufstieg zur Nummer eins hatte Williams eigentlich nie für seine Tochter vorgesehen - doch nun änderte er seine Meinung. Die 38-Jährige soll seinen Job übernehmen, wenn für Frank Williams einmal der Tag des Abschieds in den Ruhestand gekommen ist. "Ich sehe sie in der Position dann das Geschäft zu führen", sagt Williams.

Doch dieser Tag scheint noch fern, hört man sich nur an, wie Williams noch immer für die Formel 1 brennt. "Alles, was da im Cockpit abgeht, die Fahrzeugbeherrschung, all das raubt mir noch immer den Atem. Ja, das tut es wirklich. Es bringt einen zum Staunen in der Nähe der Autos zu sein und die Fahrer zu sehen. Sie spielen in ihrer eigenen Liga und wir sind ein Teil davon. Es ist großartig", schwärmt Williams.


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