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Formel 1

Brauchen mehr Geschwindigkeit - Williams: Maldonado unzufrieden

Pastor Maldonado ist nach der erfolgreichen Vorsaison nach wie vor unzufrieden mit dem FW35.
von Thomas Draschbacher

Motorsport-Magazin.com - Während sich Caterham sicher ist, in den Freitagstrainings am Nürburgring Boden auf Williams gutgemacht zu haben, gibt der britische Traditionsrennstall den Hoffnungen des Hinterbänkler-Teams einen Dämpfer. "Die Lücke zwischen unserem und den anderen Autos hat sich nicht viel verändert, aber wir geben unser Bestes, um morgen noch ein bisschen mehr Tempo zu gewinnen", war Valtteri Bottas nach der zweiten Session überzeugt, weiterhin auf einem guten Weg zu sein. "Wir haben mit der Arbeit weitergemacht, die wir in Silverstone letzte Woche begonnen haben, konnten unterschiedliche Konfigurationen testen und das optimieren, was wir bereits für diese Strecke entwickelt haben. Wir machen Fortschritte und unsere Arbeit zeigt, dass wir Schritte in die richtige Richtung machen", ergänzte der Technische Direktor des Teams, Mike Coughlan.

Wir haben zwar unterschiedliche Setups und Heckflügel an beiden Autos getestet, aber was wir dringender brauchen, ist mehr Speed.
Pastor Maldonado

Pastor Maldonado legte jedoch weniger Optimismus an den Tag. "Es war sicher kein großartiger Tag für uns, aber das Gefühl im Auto war im ersten Freien Training besser als im vorigen Rennen", so der Venezolaner. Er zeigte sich nach seiner erfolgreichen Vorsaison nach wie vor unzufrieden mit dem FW35. "Wir haben zwar unterschiedliche Setups und Heckflügel auf beiden Autos getestet, aber was wir eigentlich dringender brauchen, ist mehr Speed", stellte er klar, "Und das ist schade, denn ich mag diese Strecke wirklich." Sein Teamkollege Valtteri Bottas schreibt die wichtigste Rolle im Rennen den Reifen zu: "Die Temperaturen werden am Samstag und Sonntag ein bisschen wärmer sein, also müssen wir an beiden Tagen alles aus den Reifen herausholen."

Dass das Team alles tut, um das Setup der Fahrzeuge noch weiter zu verbessern, ist für den Technischen Direktor Mike Coughlan klar. Es hänge aber auch alles von der richtigen Entscheidung der Teamführung ab. "Heute Abend werden wir entscheiden, wie viele Kompromisse wir bei der finalen Abstimmung eingehen werden. Es gilt die optimale Kombination aus Renn- und Qualifying-Setup zu finden", meint der Brite.


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