Das zweite Rennwochenende der Saison in Malaysia hat begonnen. Mit Mark Webber, Kimi Räikkönen, Sebastian Vettel und Fernando Alonso fanden sich die üblichen Verdächtigen an der Spitze wieder.

Das Wetter 19 Grad Streckentemperatur, 18 Grad Lufttemperatur und 48% Luftfeuchtigkeit. Von Regen war im ersten Freien Training nichts zu sehen. Dennoch ließen die Herren Formel-1-Fahrer am Freitagvormittag lange auf sich warten. Erst zur Halbzeit des Trainings nahm der Fahrbetrieb auf dem Sepang International Circuit zu. Noch nicht einmal die Hälfte der 22 Fahrer hatte bis dahin eine Rundenzeit gesetzt.

Die Technik Am letzten Sonntag noch der strahlende Sieger, an diesem Freitag von der Technik geplagt. Kimi Räikkönen musste nach seiner Installationsrunde lange Zeit unfreiwillig an der Box verbringen, so lange das Team an einem KERS-Problem an seinem Lotus-Boliden arbeitete. Nach einer Stunde konnte der Australien-Sieger wieder auf die Bahn gehen – der Zeitverlust hielt sich mit Blick auf die geringe Rundenzahl der Konkurrenz in Grenzen.

Fernando Alonso ist in Schlagdistanz -, Foto: Sutton
Fernando Alonso ist in Schlagdistanz -, Foto: Sutton

Die Zwischenfälle Leichte Probleme hatte Adrian Sutil zu verzeichnen, der sich bei einer Überfahrt der Kerbs einen Schaden vorne rechts an seinem Frontflügel zuzog. Der Formel-1-Rückkehrer konnte jedoch gefahrlos an die Box zurückkehren und seinen Flügel wechseln lassen. Kurz vor Trainingsende erlebte Max Chilton einen Reifenschaden hinten links an seinem Marussia.

Die Platzierungen Mit einer Zeit von 1:36.935 Minuten setzte sich Mark Webber haarscharf gegen Kimi Räikkönen durch. Der Australier war auf seiner besten Runde 0,068 Sekunden schneller als der Finne, der wegen eines technischen Problems lange an der Box stand. Sebastian Vettel fehlte ein weiteres Zehntel auf die Bestzeit seines Teamkollegen. Fernando Alonso, Nico Rosberg und Adrian Sutil rundeten die Top-6 des ersten Trainings ab.

Die Analyse Wie nach jedem Freitagstraining lassen sich nur bedingt Schlüsse für den Rest des Wochenendes ziehen. Die Grunderkenntnis ist dieselbe wie in Australien: Red Bull, Lotus und Ferrari scheinen auch hier stark zu sein. Mercedes könnte ebenfalls eine Rolle spielen und auch mit Force India dürfte wieder zu rechnen sein. Genaueres erfahren wir im 2. Training.