Formel 1

Nur nicht nerven - Allison: Räikkönen ist keine kalte Person

Lotus musste erst lernen, wie man mit Kimi Räikkönen richtig umgeht. Eine kalte Person sei der Finne aber in keinster Weise.
von Kerstin Hasenbichler

Motorsport-Magazin.com - Es war der Spruch des Jahres 2012: "Leave me alone, I know what I'm doing", übersetzt "Lasst mich in Ruhe, ich weiß was ich tue". Kimi Räikkönen sorgte mit seinem doch etwas rauen Funkspruch in Abu Dhabi für Furore beziehungsweise Lacher. Viele halten den Finnen für schwierig, nicht ohne Grund hat er den Spitznamen "Iceman".

Doch von einem "kalten Räikkönen" will man bei Lotus nichts wissen. "Kimi ist keine kalte Person. Er mag es einfach nicht, mit der Presse zu reden. Was er mag, sind Rennautos - und das Team unterstützt ihn dabei", stellte Lotus-Technikdirektor James Allison klar. Dabei gab er allerdings zu, dass die Lotus-Ingenieure erst lernen mussten, wie man mit Räikkönen während eines Rennens richtig umgeht.

"Er mag es nicht, wenn man mit ihm während des Rennens zu viel redet. Deswegen müssen wir abwägen, wann und was wir ihm sagen. Es geht darum, ihm Informationen zu geben, ohne ihn zu nerven", erklärte Allison. In Abu Dhabi 2012 war Lotus dieser Spagat nicht gelungen. Immer wieder erinnerte das Team Räikkönen daran, hinter dem Safetycar alle vier Reifen warm zu halten. Es folgte ein typischer Räikkönen-Konter: "Yes, yes, yes, I'm doing it all the time. You don't have to remind me every second."


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