Formel 1

Lange Unterbrechung - 1. Training: Hamilton fährt Bestzeit

Lewis Hamilton sicherte sich im ersten Freien Training in Kanada die Bestzeit. Heikki Kovalainen zerlegte seinen Caterham.
von Stephan Heublein

Motorsport-Magazin.com - Die Insel der Murmeltiere begrüßte die Formel 1 am Freitag im ersten Freien Training auf dem Circuit Gilles Villeneuve mit zwei tierischen Kollegen: ein Eichhörnchen und ein Fuchs bevölkerten die Strecke. Noch schneller unterwegs war Lewis Hamilton, der sich auf harten Reifen die schnellste Zeit der ersten Session sicherte.

In 1:15.564 Minuten war der McLaren-Pilot gut ein Zehntel schneller als Sebastian Vettel und zwei Zehntel besser als Nico Rosberg. Fernando Alonso, Mark Webber, Nico Hülkenberg, Kamui Kobayashi und Sergio Perez komplettierten die ersten Acht des ersten Trainings. Michael Schumacher und Jenson Button rundeten die Top-10 ab.

Den ersten Mauerkuss des Wochenendes verteilte Heikki Kovalainen, der mit seinem Caterham in die Mauer rauschte und grüne Karbonteile sowie seine beiden rechten Räder auf der Strecke verteilte. Es folgte eine Unterbrechung, um das Auto des Finnen zu bergen und die Strecke zu säubern.

"Ich bin okay, der Einschlag war nicht so dramatisch", sagte Kovalainen. "Ich bin zu weit rausgekommen, dann hat der Hinterreifen die Mauer berührt und ich habe die Kontrolle verloren." Der Finne hoffte, dass sein Team das Auto bis zum zweiten Training reparieren kann.

Ohne Unfall, aber nicht ohne mögliche Folgen blieb eine leichte Berührung zwischen Sebastian Vettel und Bruno Senna, welche die Rennkommissare nach dem Training unter die Lupe nehmen werden. Vettel zog in der Schikane rechts neben den Brasilianer und berührte diesen leicht, weshalb Senna geradeaus abkürzte.

Die Betroffenen halten die Anhörung bei den Stewards jedoch für unnötig. "Das war ein Missverständnis meinerseits", gab Vettel zu. "Aber es war kein Problem, wir hatten uns noch nie in den Haren." Senna stimmte zu: "Ich war mit vollem Tank unterwegs und er wollte sich noch vorbeiquetschen, aber ich kann auch nicht stehen bleiben. Dabei hat er meinen Frontflügel berührt, aber das war keine große Sache."


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