Bitterer Tag für Toro Rosso. Daniel Ricciardo musste seinen Boliden vorzeitig in der Box abstellen und Jean-Eric Vergne vermasselte der ausbleibende Regen sicher geglaubte Punkte. "Der Regen wurde erst stärker als Mark Webber schon auf dem Podest jubelte. Das war aber für Jean-Eric zu spät. Seine Reifen, die er in Runde 17 aufgezogen hatte, waren nicht mehr gut und als es leicht zu regnen anfing, hatte er null Grip. Wir entschieden uns auf Intermediates zu wechseln, doch der starke Regen kam zu spät, um noch in die Punkte zu fahren", erklärte Teamchef Franz Tost.

Somit verlor Vergne seinen siebten Platz. Doch seiner Meinung nach habe er schon am Start wichtige Plätze verloren. "Es ist schade, dass ich am Start im Verkehr feststeckte, sonst wäre ich sicherlich in den Punkten gelandet. Viele Autos haben vor mir die Schikane abgekürzt, weshalb ich mich plötzlich hinter Marussia wiederfand und dadurch viel Zeit verlor", verriet der Toro Rosso-Pilot. Der fehlende Regen durchkreuzte auch die Strategiepläne für Ricciardo. Allerdings war es nicht der Grund, warum er in Monaco ohne Punkte blieb.

"Daniel beschädigte sich die Servolenkung als er zu hart über einen Kerb räuberte. Deshalb entschieden wir uns das Rennen zu beenden", verriet Tost. Ricciardo selbst hatte direkt nach dem Vorfall nichts von der Beschädigung gemerkt. "Es passierte in Kurve 15, aber ich habe nichts gemerkt. Erst eine Runde später verlor ich die Servolenkung und kam an die Box. Es war einfach nicht mehr sicher das Auto zu fahren", meinte Ricciardo.