Formel 1

Besser als erwartet - Sauber: Top-10, aber es wäre mehr drin gewesen

Beide Saubers in den Top-10, doch Sergio Perez und Kamui Kobayashi sind der Ansicht, dass im Qualifying zum Spanien GP noch mehr möglich gewesen wäre.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Zum zweiten Mal in dieser Saison haben es beide Sauber F1 Team Piloten ins letzte Qualifying-Segment geschafft. Während Sergio Pérez im Kräftemessen der schnellsten Zehn Platz sechs erobern konnte, sein bislang bestes Qualifying-Resultat in der Formel 1, musste sein Teamkollege Kamui Kobayashi zuschauen. Der Japaner hatte im zweiten Qualifying-Segment Platz neun belegt, musste dann aber sein Auto wegen eines Hydraulik-Lecks abstellen. "Die freien Trainings waren nicht einfach für mich, aber im Qualifying hat sich das Auto wirklich gut angefühlt", sagte Perez. "Ich denke, das Ergebnis ist das, was wir uns erhofft hatten und vielleicht etwas besser, als wir erwarteten."

So richtig zufrieden wirkte der Mexikaner allerdings nicht mit seinem Platz in der dritten Startreihe: "Die Zeiten liegen unheimlich dicht beieinander, eine Zehntelsekunde kann schon einen großen Unterschied machen, und man denkt immer, dass man ja doch dieses bisschen schneller hätte sein können. Insofern ist Platz sechs fast ein wenig frustrierend, ein etwas besserer Platz war durchaus in Reichweite." Für das fünfte Rennen der Saison sieht er sich gut aufgestellt. Gleiches gilt für Teamkollege Kobayashi. "Die Mannschaft hat einen super Job gemacht, uns beide in Q3 zu bringen, und ich sehe dem Rennen morgen sehr positiv entgegen", meinte er.

Heute hätte ich um einen Platz unter den ersten Fünf kämpfen können.
Kamui Kobayashi

Trotzdem ärgerte sich der Japaner über das technische Problem an seinem C31 und glaubte, dass ein wesentlich besseres Resultat im Bereich des Machbaren gewesen wäre. "Ich konnte spüren, dass ich noch nicht alles aus dem Auto herausgeholt hatte", meinte Kobayashi. "In Q1 wurde ich von anderen Fahrzeugen etwas aufgehalten, und auch in Q2 war noch mehr drin. Ich hatte noch nicht alles gegeben. Heute hätte ich um einen Platz unter den ersten Fünf kämpfen können."

Dann erhielt er allerdings die Ansage, das Auto wegen eines Hydraulik-Problems abzustellen. "Kamui hatte Pech", pflichtete Sauber-Geschäftsführerin Monisha Kaltenborn bei. "Er war nach dem zweiten Teil des Qualifyings wegen eines Hydraulik-Lecks zum Aufgeben gezwungen. Dennoch bin ich sehr optimistisch fürs Rennen."


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