Williams ist vom Saisonauftakt in Melbourne zwar ohne Punkte in Richtung Malaysia geflogen, trotzdem zählt das Team zu den positiven Erscheinungen des Großen Preis von Australien. Vor allem Pastor Maldonado überzeugte im FW34 und hätte beinahe das Kunststück fertig gebracht, in einem Rennen mehr Punkte einzufahren als Williams in der gesamten vergangenen Saison. Allerdings flog der Venezolaner auf Platz sechs liegend in der letzten Runde des Rennens von der Strecke, als er im Duell mit Fernando Alonso die Kontrolle übers Auto verlor.
Die Performance des Traditionsteams stimmt jedoch zuversichtlich für den weiteren Verlauf des Jahres. "Das Auto war deutlich besser als alles, was ich in den vergangenen Jahren gesehen habe", lobte etwa Williams-Geschäftsführer Adam Parr die Neukonstruktion. Vor allem die Rückkehr zum Renault-Motor hat dem Team Aufwind verliehen, das ließ sich schon während der Testfahrten im Winter feststellen. "Kein Zweifel, Williams ist die große Überraschung", meinte Jaime Alguersuari, der als TV-Experte in Melbourne zugange war.
"Im vergangenen Jahr war das Auto wirklich richtig schlecht", fügte der Spanier hinzu. "Deshalb haben sie einen bemerkenswerten Schritt nach vorn gemacht." Fehlen nur noch die Punkte, auf die es am Ende trotz aller Lobeshymnen ankommt. "Natürlich ist niemand glücklich", machte Fahrermentor Alex Wurz kein Geheimnis aus der Gemütslage nach den verschenkten Punkten. "Die schlechte Nachricht ist, dass wir ohne Punkte abreisen, aber das Team hat einen riesigen Sprung nach vorn gemacht."



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