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Formel 1

Alle Zutaten für ein gutes Auto - Räikkönen: Bei Lotus geht es familiärer zu

Kimi Räikkönen fühlt sich bei Lotus gut aufgehoben. Der Iceman traut dem Team zu, ein gutes Auto zu bauen, um die Spitze der Formel 1 anzugreifen zu können.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Am 5. Februar will Lotus das neue Arbeitsgerät von Romain Grosjean und Kimi Räikkönen der Weltöffentlichkeit präsentieren. Wie sich der neue Bolide des ehemaligen Lotus Renault GP-Teams unter realen Bedingungen schlägt, werden die ersten Testfahrten zwei Tage nach der Präsentation zeigen. Räikkönen wünscht sich nach seiner spektakulären Rückkehr in die Formel 1 verständlicherweise ein konkurrenzfähiges Auto. "Hoffentlich haben wir ein gutes Auto, um die Spitze herauszufordern", sagt er gegenüber der BBC. "Das wäre schön, aber wenn das nicht der Fall ist, dann versuchen wir, es zu verbessern und nach vorn zu fahren."

Noch ist völlig unklar, ob das neue Auto seinen R31-Vorgänger übertrumpfen kann. Der schwarz goldene Bolide hatte in der vergangenen Saison zunächst mit zwei Podiumsfahrten geglänzt, doch im weiteren Verlaufe des Jahres zeigte die Formkurve steil nach unten. Vor allem, weil das Team nicht mehr konsequent weiterentwickelte und somit ins Hintertreffen geriet. Räikkönen ist überzeugt, dass die Zutaten für ein starkes Auto vorhanden sind. "Das Team hat alles, was es braucht, um ein gutes Auto zu bauen", meint der Iceman. "Uns fehlt nichts, was der Grund dafür sein könnte, dass wir kein gutes Auto haben."

Die Atmosphäre ist großartig. Es ist ein bisschen familiärer als bei anderen großen Teams.
Kimi Räikkönen

Offenbar fühlt sich Räikkönen pudelwohl im neuen Team. "Die Leute sind sehr darauf erpicht, ein gutes Jahr zu haben", erklärt Räikkönen seine Beobachtungen aus der Teamfabrik in Enstone. "Die Atmosphäre ist großartig. Es ist ein bisschen familiärer als bei anderen großen Teams. Es macht sehr viel Spaß, mit den Leuten zu arbeiten und ich habe es bislang genossen."

Prognosen zur Performance des neuen Autos will Räikkönen noch nicht abgeben. Stattdessen hält er sich lieber bedeckt: "Natürlich wollen wir in jedem Rennen unser Bestes geben, aber es ist schwierig, etwas vorauszusagen. Wir müssen sehen, wie sich das Auto während der Tests verhält und dann sehen wir weiter."


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