Formel 1

Die Spitze war großartig - Petrov: Von ganz oben nach weit unten

Vitaly Petrov begann das Qualifying in Indien mit der Bestzeit - dann ging es bergab. Trotzdem geht der Lotus Renault GP-Pilot das 17. Rennen optimistisch an.
von Robert Seiwert

Motorsport-Magazin.com - Seit geraumer Zeit zeigt die Trendkurve bei Lotus Renault GP steil abwärts. Die erhoffte Kehrtwende blieb auch am Samstag in Indien aus. Vitaly Petrov verpasste Q3 im ersten Qualifying auf dem Buddh International Circuit. Der Russe erzielte zwar die elftschnellste Zeit des Tages, startet aufgrund einer Strafe nach der Kollision mit Michael Schumacher in Korea aber nur von P16. Teamkollege Bruno Senna reiht sich zwei Positionen davor ein.

Dabei hatte Petrovs Nachmittag in Neu Delhi stark begonnen - nach dem ersten Qualifying-Abschnitt fand er sich an der Spitze des Zeitentableaus wieder. "Es war ein gro√üartiges Gef√ľhl, am Ende von Q1 ganz oben zu stehen und es war v√∂llig gerechtfertigt", glaubt der Russe. "Zu diesem Zeitpunkt war unsere Pace sehr gut." Allerdings habe er seine Rundenzeiten in Q2 aufgrund mehrerer, kleiner Fehler nicht mehr verbessern k√∂nnen - er war sogar zwei Zehntel langsamer im Vergleich zu Q1.

"Wenn man das mit der Tatsache kombiniert, dass die anderen Teams ihre Rundenzeiten verbessern konnten, dann hat man den Grund, warum ich es nicht in Q3 schaffte", stellt Petrov n√ľchtern fest. Seine Hoffnung f√ľr das Rennen ist die Unbekannte. "Es ist ein offenes Buch, was passieren kann", sagt er. "Selbst mit meiner Strafversetzung bleibe ich optimistisch, dass ich ein respektables Ergebnis f√ľr das Team erzielen kann."


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