Nico Rosbergs fünfter Platz im Qualifying war das beste Resultat seit dem vierten Rennen der Saison in Istanbul. In der Türkei hatte der Mercedes-Pilot seinen Silberpfeil auf den dritten Startplatz gestellt. Regen hatte sich durch das gesamte Qualifying gezogen, erst gegen Ende trocknete die Strecke ab. Rosberg war in Q3 auf Intermediates losgefahren und dann auf Slicks gewechselt. "Die Verhältnisse waren schwierig, aber nicht die schlechtesten in dieser Saison", glaubte er. "In der letzten Session war die Strecke trocken genug für Slicks."
Rosberg stellte fest, dass Mercedes in Spa-Francorchamps Fortschritte gemacht habe. Trotz des fünften Platzes in der Startaufstellung war er aber nicht allzu zuversichtlich für das zwölfte Rennen der Saison. "Ich denke nicht, dass wir unter normalen Umständen Fünfter sein können", gab er zu. "Aber hoffentlich sehe ich morgen besser aus als in den vergangenen Rennen."
Reifen sehen noch recht gut aus
Ein Manko stellen die Reifen dar. Rosberg muss mit den Reifen fahren, die er in Q3 benutzte. "Damit ist er viele Runden gefahren, aber sie sehen noch recht gut aus", so Teamchef Ross Brawn. Mercedes erwartet am Sonntag ein trockenes Rennen und setzte dementsprechend bereits im Qualifying auf das Trocken-Setup.
"Auf dieser Strecke ist die Flügeleinstellung entscheidend, weil das optimale Trockensetup weit entfernt vom optimalen Regensetup ist", erklärte Brawn. Laut dem Mercedes-Teamchef werde im Falle eines trockenen Rennens der Medium-Reifen entscheidend sein, denn er sei eineinhalb Sekunden langsamer als sein weiches Pendant.



diese Formel 1 Nachricht