Pastor Maldonado, der erstmals auf der Ile de Notre Dame in Montreal unterwegs war, sicherte sich in der Qualifikation den 12. Platz, womit er relativ zufrieden war. "Ich habe heute Nachmittag 100 Prozent aus dem Auto geholt, daher bin ich glücklich über meine Qualifying-Leistung", freute sich der Venezolaner. "Sicher ist es immer besser in den Top-10 zu sein, aber es gibt eine Fülle an Variablen, die für das Rennen erwartet werden."

Maldonado ohne KERS

Der Technische Direktor des Williams-Teams, Sam Michael, sah die Situation allerdings kritischer, wenngleich er Maldonado lobte. "Wir waren heute nicht schnell genug für die Top-10, aber Pastor hat es gut gemacht, das Beste aus dem Auto zu holen", erklärte Michael. Zudem verriet er, dass Maldonado seine schnellste Runde der Qualifikation ohne KERS bestreiten musste. "Wir waren nicht in der Lage es schnell genug auszuwechseln", offenbarte Michael.

Noch Hoffnung für das Rennen

Doch auch der zweite Williams-Pilot Rubens Barrichello hatte mit Problemen zu kämpfen. "Unglücklicherweise hatten wir in Q2 ein Problem mit der vorderen Bremsscheibe. Sie kam nicht auf Temperatur, weshalb das Auto immer auf eine Seite zog", schilderte der Brasilianer seine Probleme, die er auch als möglichen Grund angab, warum er von der Strecke abkam.

Diese Schwierigkeiten hätten Williams dazu gezwungen die Strategie zu ändern, doch aufgeben will Barrichello auch von Platz 16 aus nicht. "Wir haben aktuell ein sehr gutes Auto, das in der Lage ist, bessere Dinge zu leisten. Aber es gibt Überholmöglichkeiten hier und wir haben die Geschwindigkeit, daher gibt es auf jeden Fall einen Grund für das Rennen positiv gestimmt zu sein", gab er sich kämpferisch.