Nur 0,3 Sekunden trennten Paul di Resta vom Einzug ins entscheidende Top-10-Qualifying. "Es war sehr knapp, doch am Ende landeten wir auf Platz elf. Vielleicht war die Reifenwahl nicht optimal für uns, aber immerhin konnte ich einen weichen Reifensatz aufsparen", verriet der Schotte. Zudem verlief seine letzte schnelle Runde nicht optimal. Der Force India-Pilot ließ in der zweiten Schikane ein paar Zehntel liegen.

"Aber um ehrlich zu sein, mehr war einfach nicht drin. Platz elf ist eine gute Ausgangsposition und außerdem stehe ich auf der sauberen Seite", konnte di Resta seiner Platzierung noch etwas Gutes abgewinnen. Gleichzeitig konnte er erneut seinen Teamkollegen Adrian Sutil hinter sich lassen. Der Deutsche belegte in Montreal Rang 14. "Es war bisher nicht das einfachste Wochenende für mich, dennoch hatte ich mir im Qualifying mehr erhofft", erzählte Sutil.

Wie di Resta patzte auch er auf seiner schnellen Runde. "Ich machte einen Fehler in der Haarnadel. Ich kam beim Bremsen auf eine Bodenwelle, weshalb die Hinterräder blockierten und ich weit hinaus rutschte", erzählte Sutil. Da er im Freien Training keine Longruns mit viel Benzin fahren konnte, stellt das Rennen für ihn eine Unbekannte dar.

"Es ist schwer zu sagen wie unsere Rennpace aussieht. Zudem wissen wir nicht wie das Wetter sein wird, aber das Risiko von Regen ist hoch. Egel wie die Bedingungen sein werden, ich werde pushen", stellte Sutil klar. Di Resta geht mit viel mehr Optimismus ins Rennen. Der Schotte hält Punkte für möglich. "Ich bin überzeugt, dass wir ein gutes Rennen zeigen können", so der Force India-Pilot.