Team Lotus zeigte beim Spanien GP eine solide Performance. Jarno Trulli beendete das Rennen auf Platz 18 und hielt die anderen "neuen" Teams in Schach. Nicht so gut lief es bei Teamkollege Heikki Kovalainen, der seinen T128 in der 52. Runde in den Reifenstapel pilotierte. "Es ist wirklich eine Schande, dass es heute so für mich enden musste", ärgerte sich der Finne anschließend.
Kovalainen gab ehrlich zu, beim Eingang zu Turn vier einen Fahrfehler begangen zu haben, was dann zu seinem vorzeitigen Aus führte. "Aber bis dahin verlief das Rennen ziemlich gut. Jarno und ich kämpften zunächst mit dem Mittelfeld", so Kovalainen. In der Folge hätten allerdings die Reifen stark abgebaut und somit die nötige Pace gefehlt.
Wie ein Löwe gekämpft
Kovalainen merkte an, dass ein früherer Boxenstopp dem Team wohl nicht geschadet hätte. Unterdessen hatte Trulli mit anderen Problemen zu kämpfen. Ein Leck am Auspuff bereitete ihm Sorgen und schwächte die Performance seines Autos. Trotzdem sei es ein gutes Rennen gewesen. "Ich habe wie ein Löwe gekämpft", so Trulli. "Ich bin glücklich und denke, das Beste aus dem Auto herausgeholt zu haben."
Kommende Woche steht bereits der Monaco GP auf dem Plan - das Ziel von Team Lotus formulierte Trulli wie folgt: "wir müssen die Lücke zu den Teams hinter uns noch weiter vergrößern und die Distanz zu den Autos vor uns verringern." Das Aero-Package sehe schon gut aus, müsse aber konsequent weiter entwickelt werden, meinte der Italiener.



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