Nach den Startplätzen 11 und 13 in der Qualifikation, bedeutete das Rennen in Barcelona einen Rückschritt für Toro Rosso. Eine schlechte Strategie und Reifenprobleme warfen die italienischen Boliden im Feld weit zurück. Dabei hatte es zunächst noch ganz gut begonnen. "Ich hatte wirklich einen guten Start und habe Massa, Button und Maldonado überholt. Massa und Button konnten aber leider gleich wieder an mir vorbeiziehen, da sie schneller waren", so Sebastien Buemi.
"Ich hatte danach eine ganz gute Geschwindigkeit, aber ich denke wir hatten ein bisschen Pech, weil wir bei den Überrundungen immer viel Zeit verloren haben. Auch unsere Strategie war nicht perfekt", sagte der Schweizer, der hinzufügte: "Vor allem waren wir aber einfach ein bisschen zu langsam. Force India und Sauber konnte uns daher offen und ehrlich schlagen."Wo genau das Problem mit der Geschwindigkeit im Rennen lag wusste Buemi aber noch nicht.
Alguersari geht beim Heimspiel leer aus
"Ich glaube wir haben auch sehr viel Zeit beim Boxenstoppp verloren. Und ich musste Vettel und Hamiltion zwei mal vorbei lassen - das hat zusammen mehr als 8 Sekunden gekostet", erklärte der Schweizer auf Nachfrage von Motorsport-Magazin.com. Die Strategie sei für diese Verhältnisse nicht optimal gwesen. "Es könnte sein, dass wir doch Vier-Stopp hätten fahren sollen", sagte Buemi der zudem erklärte: "Leider sind wir im Qualifying im Moment generell etwas besser, als dann in den Rennen." Unzufrieden mit dem Rennausgang war auch Buemis Teamkollege Jamie Alguersuari, der sich bei seinem Heimrennen natürlich mehr ausgerechnet hatte.
"Das war allgemein kein gutes Rennen für uns. Ich habe das Maximum dessen getan, was ich nur konnte und Runde für Runde angegriffen. Dabei habe ich auch versucht auf meine Reifen zu achten, aber nach zwölf Runden waren sie abgefahren - daher mussten wir am Ende eine Vier-Stopp-Strategie fahren", erklärte der Spanier. "In Bezug auf meine Rundenzeiten war es schon ein bisschen besser, als noch in der Türkei - aber es gibt immer noch viel Arbeit", so der Lokalmatador, der hinzufügte: "Wir müssen wirklich besser mit dem Reifenabbau zurecht kommen".

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