Drei Stopps oder vier Stopps, das war in der Türkei die Frage und es war am Sonntag auch in Spanien das Thema bei der Strategie. Hatte sich die Taktik mit der geringeren Boxenbesuchs-Anzahl in Istanbul als falsch herausgestellt, funktionierte sie für Jenson Button in Barcelona dafür umso besser. Denn der Brite fuhr nicht nur auf das Podest, sondern hatte das sogar nach einem sehr schlechten Start geschafft.
"Meine erste Runde war eine Katastrophe. Ich hatte kein schlechtes Gefühl, aber das halbe Feld ist in den ersten Kurven an mir vorbeigerauscht. Ich war Elfter oder Zwölfter, jedenfalls ganz weit hinten und das war hart", sagte Button. Und in der Startphase war das Überholen nicht ganz so einfach, da die Reifen bei allen in etwa gleich alt waren. "Mit der Zeit habe ich es dann aber geschafft."
Besonders hilfreich war aber die Strategie, denn mit drei statt vier Stopps konnte er davon profitieren, seine Gegner mit alten Reifen zu erwischen. "Es war eine fantastische Strategie, dadurch kam ich auf das Podium. Es war toll, wie ich an Mark und Fernando vorbeifahren konnte, als sie auf harten und ich auf weichen Reifen waren. Drei Stopps haben diesmal funktioniert, vor zwei Wochen war es falsch, heute richtig. Heute war mein Rennen", meinte Button.

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