Nicht alle Fakten bekannt - Horner: Berger-Behauptungen sind lächerlich
Christian Horner nahm am Mittwoch zu der Behauptung von Gerhard Berger Stellung, wonach Webber in Korea absichtlich seine WM-Gegner abschießen wollte.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
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Horner stellt sich hinter Webber, Foto: Red Bull/GEPA
Die Behauptungen von Gerhard Berger, Mark Webber wollte in Korea absichtlich seine WM-Gegner ins Aus mitreißen, wollte Red Bull-Teamchef Christian Horner auf keinen Fall unkommentiert im Raum stehen lassen. "Es gibt in der Formel 1 immer Meinungen zu Unfällen, ohne die ganzen Fakten zu kennen. Um das klarzustellen, es war keinesfalls Marks Absicht, andere Fahrer mitzureißen", betonte Horner.
Der Red Bull-Pilot drehte sich in Korea auf Platz zwei liegend von der Strecke und riss dabei den MGP W01 von Nico Rosberg mit. Berger warf Webber vor, dass er nicht auf die Bremse gestiegen und das Auto an der Mauer geparkt habe. Laut Horner sei es der natürliche Instinkt eines Rennfahrers, das Rennen fortzuführen, doch der RB6 von Webber sei nach dem Kontakt mit der Mauer zu stark beschädigt gewesen. "Es ist lächerlich anzunehmen, dass Mark einen anderen Piloten absichtlich abschießen würde", sagte Horner dem Telegraph.
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