Sowohl Kamui Kobayashi als auch Nick Heidfeld nutzten die beiden ersten freien Trainings vor dem Großen Preis von Japan für diverse Vergleiche. In der Zeitenliste wurde Kobayashi letztlich als Zwölfter, Heidfeld als 15. geführt. "In Suzuka zu fahren, macht immer unglaublich viel Spaß und das Auto war mit den härteren Prime-Reifen auch gar nicht schlecht, aber dann war es überraschend, wie anders es sich mit der weicheren Option-Mischung verhielt. Das müssen wir bis zum Qualifying aussortieren", erzählte Heidfeld.
Der Deutsche fuhr im ersten Training verschiedene Frontflügel, während Kobayashi einige Aerodynamik-Teile testete. Für Kobayashi ist Japan das Heimrennen, deshalb fährt er mit einem speziellen Helmdesign. Auf dem für diesen Grand Prix weißgrundigen Helm ist die rote Sonne aus der japanischen Flagge seitlich gut erkennbar. Oben auf dem Helm steht wie immer Kamuis Name in japanischen Schriftzeichen.
"Ich freue mich sehr, hier zu sein, ich genieße es, in Suzuka zu fahren. Nichtsdestotrotz war es ein schwieriger Tag für mich. Ich war nicht zufrieden mit der Fahrzeugbalance, das Auto untersteuert zu stark. Das müssen wir auf jeden Fall verbessern. Ich fand beide Reifenmischungen schwierig, weil sie so unheimlich schnell nachließen, schon nach einer Runde hatte ich Probleme", sagte der Sauber-Pilot.

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