Hinter Lotus liegen aufregende Tage. Erst das spannende Rennen in Singapur, wo Heikki Kovalainen gegen Sebastien Buemi kämpfte - aber in Flammen aufging. Zwischendrin die Verwirrung um die Umbenennung in Team Lotus. Dann ein Besuch in der Teamheimat Malaysia und der Flug von dort mit einem in Teamfarben gebrandeten Flugzeug nach Japan.
"Ich liebe Japan - es ist verrückt, aber positiv verrückt", sagt Kovalainen. "Die Fans sind hardcore - sie wissen mehr über uns Fahrer als wir selbst und die Strecke ist natürlich klasse." Der Finne geht davon aus, dass Suzuka dem Lotus liegen wird. "Sie ist schnell und man braucht einen guten Rhythmus, um die beste Rundenzeit zu erzielen - aber Erfahrung und Konzentration spielen eine große Rolle."
Duell gegen Virgin
Erfahrung hat Jarno Trulli zu bieten, er stand in Japan sogar schon als Zweiter auf dem Podium. "Das werde ich in diesem Jahr nicht wiederholen können, aber wir sollten okay sein", glaubt der Italiener. "Jeder im Team ist für die letzten Rennen motiviert und wir möchten unsere Rivalen schlagen."
Gemeint sind HRT und vor allem Virgin. Die Weiterentwicklung des Autos hat Lotus bereits eingestellt, in der Fabrik wird nur noch am 2011er Auto gearbeitet. "Aber obwohl unsere direkten Gegner ihre Autos noch verbessern, können wir gegen sie kämpfen", betont Mike Gascoyne. "Wenn Heikki in Singapur nicht seinen Feuerwehreinsatz gehabt hätte, wären wir sicher vor Virgin gelandet."



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