Im Freien Training am Freitag in Monza fuhr Toro Rosso erstmals mit dem F-Kanal. Allerdings stellte das System das Team nicht zufrieden, weshalb man es für das restliche Wochenende wieder ausbaute. Doch für Sebastien Buemi liegt ausgerechnet in einem funktionierenden F-Kanal der Schlüssel, um Sauber im Kampf um Platz acht der Konstrukteurs-WM schlagen zu können. Momentan beträgt der Rückstand auf Sauber 17 Punkte.
"Es ist schwierig zu sagen, welchen Vorteil genau der F-Kanal bringt. Aber sicher ist, dass wenn man ihn richtig zum Arbeiten bringt, das er zwischen zwei und sieben Zehntel bringt - abhängig von der Rennstrecke", erklärte Buemi. Bei Toro Rosso arbeitet man derzeit rund um die Uhr im Windkanal. "Wir wollen herausfinden, warum er bisher nicht richtig funktioniert hat. Mal sehen, ob wir ihn in Singapur einsetzen können. Es wird schwierig", meinte Buemi.
Teamchef Franz Tost ist hingegen optimistisch: "Ich bin überzeugt, dass unsere Ingenieure eine Lösung finden." Abgesehen vom F-Kanal hat das Team speziell beim Setup einen Schritt nach vorne gemacht. "Wir sind nur mehr eine Sekunde hinter den schnellsten Rundenzeiten. Dabei darf man nicht vergessen, dass wir zwei unerfahrene Piloten haben. Aber sie lernen sehr schnell und ich bin zuversichtlich, dass sie sich weiterhin verbessern", sagte Tost.



diese Formel 1 Nachricht