Damit hatte vor dem Wochenende niemand gerechnet: Robert Kubica fuhr im Renault auf Startplatz 3. Dabei verpasste der Pole nur knapp einen Startplatz in der ersten Reihe. Erst in letzter Sekunde schnappte ihm Lewis Hamilton den zweiten Rang weg.
Mitverantwortlich für den Formanstieg ist der neue F-Kanal, den Renault in Spa erstmals einsetzte und der vom ersten Training an gut funktionierte. "Wir waren in jeder Session in den Top-5 - unter allen Bedingungen", betonte Kubica. "Mit dem F-Kanal scheinen wir konkurrenzfähiger zu sein." Im Qualifying hoffte er auf Platz 3. "Bis kurz vor Ende war ich sogar Zweiter, aber ich konnte meinen zweiten Satz weiche Reifen nicht nutzen."
Sieg außer Reichweite
Der Grund dafür war ein Problem mit der Benzinzufuhr, das Kubica den zweiten Run im Q3 kostete. "Das Auto ging kurz vor der Boxeneinfahrt aus und die Mechaniker mussten mich zurück in die Box schieben", beschrieb der Pole. "Dadurch wusste ich sofort, dass ich keinen zweiten Anlauf mehr haben würde. Ich betete für Regen und es kamen auch einige Tropfen, aber nicht genug."
Für das Rennen sieht Chefingenieur Alan Permane Kubica in einer guten Ausgangsposition. "Wir haben uns diesen Platz verdient und können um einen Podestplatz fahren", so der Ingenieur. An den Sieg denkt Kubica aber nicht. "Ein Sieg liegt außer Reichweite, aber im Motorsport kann alles passieren. Wir werden unser Bestes geben und wollen das Maximum aus dem Wochenende herausholen."



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