Force India hat einen Lauf. In neun von zehn Rennen landete das Team in den Top-10, Adrian Sutil fuhr zuletzt sechs Mal hintereinander WM-Punkte ein. Die Vorzeichen für das Heimrennen des Deutschen in Hockenheim sind also gut, obwohl er auf deutschem Boden noch nie einen WM-Punkt geholt hat.

"Ich konzentriere mich auf meine Aufgaben, möchte das Meiste aus dem Auto herausholen und punkten", sagt der Deutsche. "Punkte beim Heimspiel wären ein fantastisches Gefühl." Im letzten Jahr scheiterte er am Nürburgring trotz Startplatz sieben an einer Punkteankunft. "Das möchte ich jetzt nachholen. Wir können es mit unserem Auto schaffen und einige kleine Entwicklungen helfen uns dabei."

Das Qualifying entscheidet

Wichtig wird es sein, ein gutes Qualifying hinzulegen. "Wir haben aus verschiedenen Gründen Probleme im Qualifying gehabt", gesteht Teamchef Vijay Mallya, der hofft, dass sein Team in Hockenheim die wahre Pace des Autos zeigen kann. Die Strecke passe zwar nicht so gut zum Force India wie Spa oder Monza, aber die Ziele bleiben unverändert: "Wenn wir beide Autos im Qualifying in die Top-10 bringen können, sind wir sehr gut vorbereitet für das Rennen, das wir hoffentlich wieder mit einer doppelten Punkteankunft beenden können."

Tonio Liuzi beschreibt die Qualifyingprobleme so: "Wir kommen locker ins Q2, aber dann haben wir Probleme beim Aufwärmen der weichen Reifen." Auch Sutil kämpfte am Samstagmorgen in Silverstone mit diesem Phänomen. "Wenn wir uns gut qualifizieren, können wir uns im Rennen gut schlagen."