Obwohl Ferrari in den vergangenen drei Rennen die Pace des F10 verbessern konnte, war mehr als ein dritter Platz von Fernando Alonso in Kanada nicht drin. In Valencia und England musste Alonso zwei Pleiten - bedingt durch das Safetycar - einstecken. Durch die verpassten Punkte liegt der Spanier 47 Punkte hinter WM-Leader Lewis Hamilton - für Alonso kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken.

"Ich war die letzten vier Tage in Maranello und habe dort mit dem Team gearbeitet. Alles in allem ist die Atmosphäre im Team gut. Alle konzentrieren sich zu 100 Prozent auf den WM-Kampf", erzählte Alonso. Nach den beiden letzten Rennen, die enttäuschend für die Scuderia verliefen, sei man noch motivierter. "Wir sind überzeugt, dass wir ein gutes Rennen verdienen", sagte Alonso. Der Ferrari-Pilot hat vor dem Deutschland-GP die WM noch nicht abgeschrieben. Drei gute Rennen von Ferrari könnten das Bild in der Fahrerwertung schnell wieder ändern.

"Wir haben gesehen, dass zwei oder drei schlechte bzw. zwei oder drei gute Rennen alles verändern können. Nach zwei enttäuschenden Rennen mit wenig Punkten kommen wir jetzt nach Deutschland. Ich denke, wir sind in einer guten Form", verriet Alonso. Wichtig sei es, das Maximum aus dem Auto herauszuholen und zwei oder drei Podestplätze in Folge einzufahren. "Dank dem neuen Punktesystem können wir schon bald wieder im Titelkampf mitmischen. Davon bin ich überzeugt", sagte Alonso.

Zuversichtlich stimmen den Spanier die Verbesserungen am Auto, die sowohl in Valencia als auch in Silverstone funktioniert hätten. "Die Performance des Autos war in Silverstone sehr, sehr gut. Eine tolle Überraschung für uns. Aber auch in Valencia stimmte die Performance, obwohl es eine völlig andere Streckencharakteristik war. Deshalb sind wir für die verbleibenden Rennen optimistisch", verriet Alonso. Für die kommenden Rennen hat Ferrari weitere Updates im Gepäck. "Wir kämpfen, bis es nicht mehr geht", sagte Alonso.