Pedro, knapp an den Punkten vorbei. Dein Teamkollege Kamui Kobayashi hat es geschafft. Bist Du trotzdem glücklich?
Pedro de la Rosa: Ja, ich bin glücklich, denn der Punkt blieb in der Familie. Am Ende des Tages zählt für das Team nur eins: Wir brauchen Punkte. Wichtig ist, dass der Punkt bei uns zu Hause bleibt und an niemand anderen geht. Es wäre schön gewesen, selbst zu punkten, aber letztlich dürfen wir keine unnötigen Risiken eingehen. Ich wollte Kamui nicht bei einem Angriff abschießen. Ich musste mit dem Kopf denken.
Warst Du im Rennen schneller als Kamui?
Pedro de la Rosa: Ich weiß es nicht. Ich hatte viel Untersteuern mit viel Benzin an Bord. Wenn ich wie verrückt gepusht hätte, wären meine Reifen schnell zerstört gewesen. Also habe ich mich etwas eingebremst. Ich habe in Australien gelernt, dass es besser ist, am Ende gute Zeiten zu fahren, wenn das Auto leichter ist und das Auto sich besser anfühlt.
Habt Ihr Eure Fortschritte aus Barcelona bestätigt?
Pedro de la Rosa: Definitiv, wir waren heute sehr konkurrenzfähig. Wir müssen erst noch die Daten analysieren, um zu sehen, wo wir genau waren, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden mit unserer Pace im Qualifying und Rennen.

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