Ford, Formel 1

Ford kehrt ab 2026 zurück in die Formel 1, der Autohersteller wird Partner von Red Bull Powertrains. Alle News, Bilder und Videos zum Power-Unit-Hersteller.

Ford, Formel 1

Daten & Fakten: Ford, Formel 1

Daten & Fakten: Ford, Formel 1
Gründung1967
VorsitzenderBill Ford
PositionenManagement
Ford-Präsident: Jim Farley
Performance Director: Mark Rushbrook
Generalmanager von Ford Performance: Will Ford
Technische Leitung
Powertrain-Chefingenieur: Christian Hertrich
Powertrain-Simulations-Spezialist: Kevin Ruybal

Ford, Formel 1: Geschichte & Hintergründe

Nach mehr als zwei Jahrzehnten kehrt Ford wieder in die Formel 1 zurück und wird strategischer Technikpartner von Red Bull Powertrains. Die gemeinsam entwickelte Antriebseinheit läuft 2026 unter dem Namen Red Bull Ford Powertrains und wird von Red Bull sowie dessen Schwesterteam Racing Bulls bis mindestens 2030 eingesetzt.

F1 2026: Mogelpackung? So viel Ford steckt im Red Bull-Motor (21:03 Min.)

Ford's Motorsportgeschichte reicht weit zurück

Damit beginnt ein weiteres Motorsportkapitel für diese historische Automarke, deren Formel-1-Geschichte bis in die 1960er zurückgeht. Damals stellte Ford den Achtzylinder Cosworth DFV (Double Four Valve) vor, der in Zandvoort im Lotus 49 sein Debüt feierte und mit Jim Clark am Steuer direkt einen Sieg feierte.

Der Motor machte es vielen Teams erstmals möglich, mit einem konkurrenzfähigen, verfügbaren Aggregat erfolgreich gegen Hersteller antreten, aber der Erfolg des DFVs spricht für sich: 155 Siege, 12 Fahrer-WM-Titel und 10 Konstrukteurstitel von 1968 bis in die 1980er. Die ersten beiden WM-Titel kamen 1968 mit Graham Hill und Lotus

Schumacher wird Weltmeister und Ford kauft F1-Team

Nach dem DFV blieb Ford weiterhin durch Cosworth präsent, der nächste große Peak kam aber erst 1994: Michael Schumacher wird mit Benetton-Ford und dem Ford EC Zetec-R 3.5 V8 Weltmeister und ist bis heute Fords letzter Formel-1-Champion.

Damon Hill und Michael Schumacher
Michael Schumacher (Benetton) und Damon Hill (Williams), Foto: IMAGO / Passage

Mit diesen 13 Fahrer- und 10 Konstrukteurs-Titeln belegt Ford Platz drei in der Rangliste der besten F1-Motoren.

Von 1997-1999 lieferte Ford auch die Motoren für das Stewart Grand Prix Team, das 1999 beim Europa-GP einen Sieg mit Doppelpodium einfuhr. Daraufhin kaufte Ford das Team und strukturierte es zu Jaguar Racing (2000-2004) um. Als die Leistungen aber ausblieben zog sich Ford zurück, trennte sich von Cosworth und Red Bull übernahm. 2005 startete das Team bereits unter Red Bull Racing - der Rest ist Geschichte.

Rückkehr zum alten Team

2026 steigt Ford nach 22 Jahren wieder in die Formel 1 ein, und das sogar bei ihrem "alten Team" ein. Mit dem neuen Motorenreglement soll mehr Elektro-Anteil & nachhaltiger Kraftstoff in die Power-Unit einfließen. Die Erfahrungen und das Know-how der neuen Partnerschaft in der Formel 1 sollen somit künftigen Elektromodellen zugutekommen, heißt es von offizieller Ford-Seite.

Häufige Fragen zum Thema Ford, Formel 1

Wann kommt Ford in die Formel 1?

Bereits 2023 hat Ford bekanntgegeben, mit dem Regelumbruch 2026 mit Red Bull Powertrains in die Formel 1 einzusteigen. Sie sind damit erstmals seit über zwei Jahrzehnten wieder in der Formel 1 vertreten.

Wer baut Motoren mit Ford?

Ford geht eine langfristige strategische Partnerschaft mit Red Bull Powertrains ein und wird zukünftig an den Hybrid-Antriebseinheiten für die Formel 1 arbeiten. Die neuen Motoren werden für die Teams Oracle Red Bull Racing sowie die Racing Bulls entwickelt und ab der Saison 2026 bis mindestens 2030 zum Einsatz kommen.