2009 war nicht das Jahr des Andrea Dovizioso gewesen. Er hatte mit der auf Dani Pedrosa getrimmten Honda zu kämpfen und holte seinen einzigen Sieg im Regen von Donington. 2010 könnte anders für den Italiener werden. Er hat im Winter hart mit daran gearbeitet, das Motorrad besser zu machen und durfte mit Platz drei beim Saisonauftakt gleich die ersten Früchte ernten. Vor allem das Risiko, dass er voriges Jahr mitten in der Saison bereits von Showa auf Öhlins Aufhängungen wechselte, zahlt sich nun aus, da er sich darauf eingeschossen hat.
"Das ist ein wirklich gutes Ergebnis und sehr wichtig für uns, denn voriges Jahr waren wir am Ende nicht so gut. Jetzt sind wir nur 1,8 Sekunden hinten. Das ist die Konsequenz der ganzen harten Arbeit von Honda, aller Leute im Team und jener, die zuhause hart arbeiten. Das ist für den Start der Saison so wichtig und ich hoffe, das ist erst der Start", meinte Dovizioso. Ganz glücklich war der Italiener aber nicht, denn ohne ein paar kleine Fehler wäre seiner Meinung nach noch mehr möglich gewesen.
"An einigen Orten habe ich zu viel verloren und konnte auf der Geraden etwas zurückholen. Ich machte einen kleinen Fehler und gleichzeitig griff Valentino voll an. Ich konnte ihn dann nicht mehr einholen. In den letzten zwei Runden überholte mich dann auch Jorge, weil ich in Kurve zehn ein Problem hatte und viel verlor - Nicky und Jorge kamen in Kurve zwölf vorbei. Ich konnte den zweiten Platz nicht ins Ziel retten, aber der Podestplatz ist ein guter Start", meinte Dovizioso. Hayden konnte er dabei um einen Wimpernschlag hinter sich halten, weil er in der letzten Kurve angriff und der Amerikaner dadurch keinen perfekten Ausgang erwischte. "Bei der Beschleunigung sind wir etwa gleich, aber meine Maschine lief besser und ich holte das Podest", sagte Dovizioso.

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