Die ersten sieben Punkte in der 125ccm-Motorradweltmeisterschaft sind Tomoyoshi Koyama sicher. Der 27-Jährige fuhr im Saison-Eröffnungsrennen in Katar als Neunter über die Ziellinie und kürte das Racing Team Germany damit zum besten Nicht-Werks-Team an diesem Wochenende. Am Anfang des Rennens kämpfte Koyama mit Fahrern wie Cortese, Krummenacher und Bradley Smith um den Anschluss an die Spitzengruppe. Doch die Gruppe forcierte ein hohes Tempo und mit nachlassendem Vorderreifen konnte der Japaner nicht mehr mitgehen.
Teamkollege Jakub Kornfeil beendete seinen ersten Ausritt in die WM 2010 der 125ccm-Klasse auf Platz 19. Der Tscheche ließ am Start drei Fahrer hinter sich und bog als 18ter aus der ersten Kurve. Er verbesserte seine Zeit vom Qualifying um 0,7 Sekunden und konnte im Rennen seinen größten Konkurrenten Adrian Martin im Kampf um die Plätze 19 und 20 noch kurz vor der Zielflagge besiegen.
Koyama glücklich
Koyama meinte: "Ich bin sehr glücklich. Nach dem Start hatte ich die Möglichkeit, an die Spitzengruppe heranzufahren. Ab Mitte des Rennens hat dann langsam mein Vorderreifen nachgelassen. Dadurch wurde es schwierig für mich, Druck zu machen. Aber es war trotzdem ein schnelles Rennen - ich konnte meine Zeit aus dem Qualifying noch mal unterbieten."
Kornfeil sagte: "Mein Start war sehr gut. Ich konnte an drei, vier Fahrern vorbei gehen und kam als 18ter aus der ersten Runde. Aber dann haben mich Folger und Iwema überholt. Durch einen Fahrfehler, bei dem ich kurz von der Strecke abgekommen bin, habe ich dann den Anschluss verloren. In der neunten Runde konnte ich an Zulfahmi Khairuddin vorbei gehen und in der letzten Runde auch noch an Martin, worüber ich mich am meisten freue."
Heidolf ganz zufrieden
Teamchef Dirk Heidolf erklärte: "Für den ersten Grand Prix können wir ganz zufrieden sein - vor allem mit Tomoyoshi. Schade, dass sein Vorderreifen etwas den Dienst aufgegeben hatte, denn er hatte Chancen, an die Spitzengruppe heranzufahren. Jakub ist etwas spät an diesem Wochenende in Fahrt gekommen. Das muss er noch lernen, dass er von Anfang an alles gibt."

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