Mit gemischten Gefühlen betrachtet Arne Tode seinen 21. Platz im ersten Moto2-Rennen der Saison 2010. Nachdem er sich beim Start eine Lücke in dem großen Pulk ergatterte und als 14. aus der ersten Runde kam, konnte er bis Platz zwölf aufholen, wo er sich in Reichweite von alten WM-Hasen wie Nieto und Corsi aufhielt. Als der Sachse in drei Kurven in extremer Schräglage kurze Aussetzer an der Suter MMX bemerkte, verlor er seine gute Position. Beim Versuch, die entstandene Lücke zu schließen, verbremste er sich zweimal und wurde bis Rang 21 durchgereicht.
Tode sagte: "Der Start war ganz gut, ich hatte ein zwei Lücken und natürlich auch hier und da Körperkontakt. Ich konnte dann auf den Plätzen 14 bis 12 fahren. In der sechsten Runde hatte ich in drei Kurven kleine Aussetzer, wodurch ich den Anschluss verloren habe. Beim Versuch, die Lücke wieder zuzufahren, hab ich mich zweimal verbremst, wovon ich einmal raus aufs Grüne musste. Ab dann war die Lücke zu groß und ich habe mich auf der 21., 22. Position festgefahren. Wäre ich vorn geblieben, dann wäre Platz 18 mindestens drin gewesen. Dennoch bin ich zufrieden - wir konnten den Abstand zur Spitze verringern. Ich freu mich auf Japan, denn ich habe, denke ich, einen guten Level und Speed, auf den wir aufbauen können."
Teamchef Dirk Heidolf meinte: "Mit der Position von Arne bin ich nicht zufrieden, mit seinen ersten paar Runden aber schon. Er hatte ein paar Aussetzer gehabt und zwei Fahrfehler gemacht - wir müssen erstmal prüfen, woran das lag, um fürs nächste Rennen vorbereitet zu sein. In dieser Klasse kann man sich keine Fehler erlauben, die werden gnadenlos bestraft. Wenn einmal eine Lücke entstanden ist, kannst du die nicht mehr zufahren. Daran muss er arbeiten, aber das weiß er auch schon selbst."

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