Wenn in einem Rennen beide Maschinen nicht das Ziel sehen, dann kann kein Team zufrieden sein. Deswegen war am Sonntag in Katar die Stimmung bei Pramac Racing auch gedrückt, denn Mika Kallio und Aleix Espargaro mussten ihre Rennen beide nach Stürzen beenden. "Was soll ich sagen. Das war vielleicht der schlechteste Start meiner Karriere; und wohl auch der unglücklichste", meinte etwa Kallio.

So kam er zwar gut weg und machte in Kurve eins Positionen gut, dann berührte ihn aber Ben Spies und fünf Plätze gingen verloren. "Nach ein paar Kurven traf mich dann auch Barbera aus Versehen und schickte mich von der Strecke. Ich konnte auf der Maschine bleiben und war Letzter. Ich griff an, um die Gruppe zu erreichen, aber ich rutschte aus und konnte da nichts machen", sagte der Finne.

Espargaro war zuversichtlich

Bei Espargaro war es anders gelaufen. Er hatte in den ersten Runden zwar ein paar Probleme, doch die gingen vorbei und das Gefühl besserte sich. Ausgerechnet in dem Moment lag er plötzlich auf dem Boden. "Ich schloss zu den Fahrern vor mir auf und war sehr zuversichtlich, sie einzuholen. Ich kann nicht viel mehr sagen. Wir werden die hier verlorenen Punkte in zwei Wochen in Japan hereinholen müssen", erklärte Espargaro.

Besonders bedauert wurde der Doppelausfall von Pramac Technikdirektor Fabiano Sterlacchini, denn seiner Meinung nach wären beide Maschinen stark gewesen. "Mika wurde in der ersten Runde zwei Mal getroffen und beim zweiten Mal kam er von der Strecke. Er hat dann stark gepusht, als er wieder auf der Strecke war und die Maschine war da noch schmutzig und nicht in bestem Zustand. Aleix hatte viel Pech; er fuhr ein gutes Rennen, aber leider verlor er die Front und rutschte vor der Zielgeraden in den Schmutz", sagte Sterlacchini.