Ai Ogura war beim Rennen in Silverstone das nächste Verletzungsopfer der MotoGP. Nach einem Sturz im Training musste der Japaner am Samstag das Rennwochenende mit Schienbeinfraktur aufgeben. Zwei Wochen später ist er nun auch Aragon nicht einsatzfähig.

Ai Ogura: Startverzicht in Aragon nach Medizin-Check

Wie das Team von Trackhouse Racing am Donnerstagmorgen mitteilte, befand sich Ogura zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht an der Rennstrecke in Aragon, um etwaige Medientermine wahrzunehmen, sondern noch in Barcelona. Dort hoffte man auf Grünes Licht von Chirurg Dr. Juan Monllau, am Freitagmorgen hätte dann die Startfreigabe durch die MotoGP-Ärzte folgen sollen. Doch daraus wurde nichts.

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Am späten Donnerstagabend musste Trackhouse nämlich bekanntgeben, dass Ogura nicht am Aragon-GP teilnehmen wird. Sein behandelnden Arzt riet ihm von einem Start im Motorland ab. Stattdessen peilt der MotoGP-Rookie nun ein Comeback in zwei Wochen beim Grand Prix von Italien in Mugello an.

Keine Ersatzleute wegen Martin-Ausfall: Aprilia dezimiert

Dass Oguras Arbeitgeber unbedingt wollte, dass er in Aragon startet, ist logisch, denn Aprilia gehen die Ersatzleute aus. Lorenzo Savadori vertritt seit Wochen Weltmeister Jorge Martin und einen anderen Fahrer mit MotoGP-Eignung hat der Hersteller aus Noale nicht in der Hinterhand. Da Oguras Verletzung bereits mehr als neun Tage zurückliegt, ist das Team per Reglement eigentlich zu einem Ersatz verpflichtet. In der Pressemitteilung ist allerdings von keinem Ersatz die Rede.

Wie ihr den Aragon GP mit nur drei Aprilias am Start verfolgen könnt, erfahrt ihr hier: