Der Vorlauf zu den legendären acht Stunden von Suzuka brachte zunächst schlimme Nachrichten. Luca Marini hat sich beim Test für eine mögliche Teilnahme schwer verletzt. Honda wird daher aller Voraussicht nach nicht mit einem MotoGP-Star am Start stehen. Das gilt aber nicht für Konkurrent Yamaha. Dort erfüllt sich ein Neuzugang einen Herzenswunsch.
Jack Miller: Wollte seit 2017 wieder zurück nach Suzuka
"Ich habe darum gebeten. Es begann damit, dass ich nach Suzuka zurückkehren wollte. Ich habe das Rennen 2017 gefahren und wollte seitdem wieder dorthin", erklärte Jack Miller voller Vorfreude. Damals war der Australier noch für Honda unterwegs und belegte gemeinsam mit Takaaki Nakagami und Takumi Takahashi den vierten Platz.

Bei der Ausfahrt auf der Yamaha R1 wird Katsuyuki Nakasuga einer seiner Teamkollegen sein. Der dritte im Bunde steht noch nicht fest, aber es wird sich um einen Yamaha-Piloten aus der Superbike-WM handeln. Theoretisch könnte es also sogar zu einer Art 'All-Star-Team' mit Jonathan Rea kommen. Auch Andrea Locatelli, Remy Gardner und Dominique Aegerter sind Kandidaten.
Miller mit Mammutprogramm: Suzuka-Test während MotoGP-Saison
Miller ist jedenfalls bereits Feuer und Flamme: "Wir haben schon ein paar Bilder mit der Lederkombi geschossen, wie das ganze aussehen wird. In diesen Farben zu fahren, wird etwas Besonderes. Auch weil es zuhause [für Yamaha, Anm. d. Red.] vor den japanischen Fans ist. Es ist so ein berühmtes Rennen. Ich freue mich sehr, mich auf die R1 zu schwingen und zu sehen, was wir erreichen können."
Um sich den Wunsch eines Starts zu erfüllen, ist Miller auch zu einem Mammutprogramm bereit. Der MotoGP-Rennkalender ist bekanntlich nicht gerade dünn. "Nach Assen geht es direkt nach Suzuka für einen Test. Es sind zwei Tage. Und dann geht es wieder zurück", verrät der Mann mit der Nummer 43 seinen engen Zeitplan nach der Dutch TT und vor dem Rennen am Sachsenring. Für das Acht-Stunden-Rennen selbst verzichtet er dann auf einen Teil der Sommerpause. Dieses findet vom 1. bis 3. August statt.
Dass MotoGP-Fahrer bei den Acht Stunden von Suzuka für Furore sorgen können, das bewies Johann Zarco im Vorjahr. Der Franzose gewann gleich bei seiner ersten Teilnahme:



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