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MotoGP Portimao: Marc Marquez beim Comeback im Spitzenfeld!

Neun Monate Verletzungspause scheinen Marc Marquez nicht allzu sehr gebremst haben. So lief das 1. Freie Training der MotoGP in Portimao.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Gut fünf Minuten mussten sich MotoGP-Fans im FP1 zum Portugal-GP gedulden, dann war es so weit: Nach 265 Tagen Verletzungspause stieg Marc Marquez wieder auf seine Repsol Honda. Bei schwierigen Verhältnissen mit feuchten Flecken auf der Strecke wurde Marquez Dritter, die Bestzeit im 1. Freien Training ging an Maverick Vinales.

Marc Marquez nach MotoGP-Comeback: Schwieriges Rennen erwartet: (09:52 Min.)

Das Comeback von Marc Marquez: Wie auf rohen Eiern fuhr Marc Marquez in seiner Outlap um das Autodromo Internacional do Algarve. Gegen Ende seines ersten Runs, der sieben Umläufe dauerte, schien sich der MotoGP-Superstar aber schon wieder einigermaßen wohlzufühlen auf seinem Motorrad. Bei der Rückkehr an die Box war Marquez Zweiter der Zeitenliste.

Nach einem ersten Debrief mit seiner Crew und einem kurzen Gespräch mit Physiotherapeut Carlos Garcia ging es für den Repsol-Honda-Mann zwölf Minuten vor Session-Ende zurück auf die Strecke. In diesem Run ließ es Marquez bereits wieder richtig krachen und kämpfte um die Trainingsbestzeit. Am Ende reichte es nach weiteren sieben Runden zum dritten Platz, 0,251 Sekunden hinter der Bestzeit.

Das Ergebnis: Schnellster Mann auf der Strecke war Maverick Vinales in 1:42.127 Minuten, was aber mehr als drei Sekunden langsamer war als Miguel Oliveiras Rekordrunde aus dem Vorjahr. P2 ging mit 0,151 Sekunden Rückstand an Alex Rins. Hinter Marc Marquez auf P3 folgte Pol Espargaro mit der zweiten Repsol Honda. Platz fünf ging an Johann Zarco vor Francesco Bagnaia und Fabio Quartararo. Jack Miller belegte den achten Rang. Alex Marquez und Danilo Petrucci komplettierten die Top-Ten. Valentino Rossi wurde Elfter.

Das Wetter: Zum 1. Freien Training präsentierte sich Portimao zwar von seiner freundlichen und sonnigen Seite, nach starken Regenfällen am Donnerstag und in der Nacht auf Freitag war die Strecke aber immer noch teilweise feucht. Vorsicht war also angebracht! 17 Grad betrug die Außentemperatur, 21 Grad wurden zu Beginn am Asphalt gemessen, gegen Ende betrug die Streckentemperatur aber bereits 26 Grad.


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