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MotoGP - Dovizioso statt Rossi zu Petronas? Teamchef dementiert

Andrea Dovizioso wird 2021 nicht anstelle von Valentino Rossi bei Petronas Yamaha fahren. Das stellte nun Teamchef Razlan Razali klar.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - In den vergangenen Tagen mehrten sich Gerüchte, wonach der 'zu 99 Prozent' beschlossene Deal zwischen Valentino Rossi und Petronas Yamaha doch noch platzen könnte und Andrea Dovizioso stattdessen ab 2021 dort fährt. Die Vertragsverhandlungen zwischen Rossi, Yamaha und dem Petronas Sepang Racing Team ziehen sich ja mittlerweile bereits über Monate hin. Der Zeitpunkt für eine endgültige Entscheidung wurde immer wieder verschoben.

Zumindest die Spekulationen, wonach Dovizioso in der kommenden Saison die zweite M1 im Yamaha-Kundenrennstall neben Franco Morbidelli fahren könnte, zerstreute nun Teamchef Razlan Razali. "Um das klarzustellen: Wir ziehen Dovi für 2021 überhaupt nicht in Betracht", schrieb er am Mittwoch auf seinem Facebook-Account.

Andrea Doviziosos Zukunft ist damit weiterhin völlig unsicher. Seine Aussichten auf einen MotoGP-Platz mit konkurrenzfähigem Material in der nächsten Saison sind aktuell aber mehr als gering. Kommt es nicht noch zu einer völlig unerwarteten Wendung am Transfermarkt, wird der dreifache Vizeweltmeister 2021 wohl kein Teil der Königsklasse mehr sein. Doviziosos Manager Simone Battistella bestätigte gegenüber 'Crash', dass es keine Neuigkeiten im Hinblick auf das nächste Jahr gäbe.

Dovizioso wird 2021 also wohl nicht für Petronas Yamaha fahren. So viel sollte nach der Stellungnahme von Teamchef Razali klar sein. Was in seinem Posting aber freilich fehlt, ist das klare Bekenntnis zu Valentino Rossi, der den Gerüchten zufolge aufgrund ausbleibender Erfolge nun ja doch mit einem Karriereende liebäugeln soll.

Die MotoGP wartet seit Monaten auf eine Entscheidung von Valentino Rossi - Foto: MotoGP

Das kurze, salopp formulierte Posting Razalis sollte man aber freilich nicht zu sehr auf die Waagschale legen. Dass Rossi im nächsten Jahr für Petronas Yamaha fährt, ist immer noch die mit Abstand wahrscheinlichste Variante in diesem verwirrenden Transferschauspiel. Tatsächlich könnte der Deal auch schon bald unter Dach und Fach sein. Wie die traditionell gut informierte spanische Sporttageszeitung 'As' berichtet, soll Rossis Wechsel aus dem Werks- ins Kundenteam von Yamaha nach den beiden bevorstehenden Rennen in Misano bekanntgegeben werden.


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