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MotoGP - Coronavirus: Was passiert mit dem Thailand-GP?

Das Coronavirus hat bereits für Absagen oder Verschiebungen in der Formel 1 und Formel E gesorgt. Nun macht sich die MotoGP Sorgen um den Thailand-GP.
von Markus Zörweg

Motorsport-Magazin.com - Das Motorsportjahr 2020 steht jetzt schon im Zeichen des Coronavirus. Sowohl die Events von Formel 1 als auch Formel E in China wurden bereits abgesagt beziehungsweise auf einen späteren Zeitpunkt in der Saison verschoben. Die MotoGP geht seit 2009 nicht mehr im Reich der Mitte an den Start, dennoch könnte das Coronavirus auch auf den Kalender der Motorrad-WM Einfluss nehmen.

Auch in Thailand gibt es nämlich mittlerweile erste Ansteckungen, wenn auch nur in geringen Zahlen. Der dortige Grand Prix wird 2020 erstmals nicht im Herbst, sondern bereits als zweites Saisonrennen nach dem Katar-GP am 22. März ausgetragen.

"Der Katar-Termin ist fixiert, denn dort gibt es keine Gefahr. Was das Rennwochenende in Thailand betrifft, haben wir aber die dortige Regierung um Informationen gebeten und warten aktuell auf eine Antwort in den kommenden Tagen", erklärte Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta gegenüber 'As'. "Dann werden wir entscheiden, ob wir das Event durchführen oder nicht. Sicherheit hat für uns immer oberste Priorität."

Sollte der ursprünglich geplante Termin tatsächlich nicht eingehalten werden können, will man das Vorzeigeevent in Südostasien unbedingt nachholen. "Wir werden uns nach einer Alternative umsehen", versichert Ezpeleta.

Die Terminfindung könnte sich aber schwierig gestalten. Größere Lücken im Kalender gibt es nur mit der knapp vierwöchigen Sommerpause im Juli und August sowie den zwei rennfreien Wochenenden zwischen Misano und Aragon im September.


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