MotoGP

MotoGP-Kommission beschließt kleine Regelanpassungen

Die GP-Kommission stellt mit ein paar Regeladaptionen die Weichen für die kommende MotoGP-Saison. Die Beschlüsse in der Übersicht.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - Die GP-Kommission der MotoGP hat in Sepang eine Handvoll Regelanpassungen für die kommende Saison beschlossen, wie der Motorrad-Weltverband FIM am Donnerstag mitteilte. Die Änderungen im Detail:

  • Tempolimit in der Box: Bislang war als Standardstrafe für zu hohe Geschwindigkeit in der Boxengasse eine Geldstrafe in Höhe von 200 Euro im Reglement festgeschrieben. Ab 2019 dürfen die FIM-Stewards auch höhere Strafen aussprechen, insofern es sich um ein mehrfaches Vergehen an einem Rennwochenende, um eine deutliche Überschreitung des Limits oder um einen Wiederholungstäter in mehreren Saisonrennen handelt.
  • Elektronik-Daten: Der Technische Direktor darf künftig direkt Daten aus der ECU eines jeden Motorrads auf seinen Computer laden, um mögliche Abweichungen von den vorgelegten Datarecordings der Teams zu überprüfen.
  • Temperaturangabe: Die offizielle Temperatur wird nun 75 Minuten vor dem Start des Rennens und damit 15 Minuten früher als bislang bekanntgegeben. Diese Änderung soll den Teams mehr Zeit für den Betankungsprozess verschaffen.
  • Bremsen: Die erlaubten Materialen für die Bremsleitungen und den Hauptbremszylinder wurden genauer spezifiziert.
  • Helme: Die FIM hat einheitliche Standards für Helme erarbeitet, die künftig in all ihren Rennserien zur Anwendung kommen. Bislang gab es unterschiedliche Vorschriften in den unterschiedlichen FIM-Serien. Eine Liste von Herstellern, die bereits durch den neuen Homologationsprozess sind, wird in Valencia veröffentlicht.

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