MotoGP

MotoGP Barcelona 2018: Die Stimmen zum Rennen

Jorge Lorenzo konnte in Barcelona seinen zweiten Sieg in Folge feiern. Das waren die Kommentare der MotoGP-Piloten nach dem Barcelona GP.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Jorge Lorenzo (Ducati): "Ein zweiter Sieg in Folge ist toll. Es ist unglaublich, wie sich die Dinge in so kurzer Zeit ändern können. Ich war hier sehr konkurrenzfähig und habe ein tolles Wochenende gezeigt. Mein Problem war der Start. Ich bin nicht gut gestartet und Marquez und Iannone haben mich überholt. Danach habe ich mich aber besser gefühlt und konnte die beiden zurück überholen. Marquez hat dann gepusht, aber ich konnte ihn hinter mir halten. Es ist toll, mit Ducati hier auf dem Podium zu stehen."

2. Marc Marquez (Repsol Honda): "Es war unglaublich. Ich bin ein tolles Rennen gefahren. Das Wochenende war sehr hart. Ich glaube, wir haben die richtige Entscheidung mit den Reifen getroffen. Trotzdem war es so hart, gegen die Ducatis zu bestehen. Aber was am Wichtigsten ist, ist, dass wir die Führung in der WM heute ausgebaut haben."

3. Valentino Rossi (Yamaha): "Ich bin zufrieden, es ist ein gutes Ergebnis. Nach dem Training war es klar, das die Ducatis und Marc den besseren Rhythmus haben. Ich hätte gedacht, dass ich hart um den vierten Platz kämpfen muss. Aber dann ist Dovizioso gestürzt und ich konnte auf den dritten Platz fahren. Aber ich war heute auch ein bisschen schneller als gestern, weil wir mit dem Team eine Lösung gefunden haben."

4. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Heute war ein guter Tag, denn das ganze Team hat einen guten Job gemacht. Wir sind mit unserem Ergebnis zufrieden. Um das schlechte Qualifying gestern tut es mir für das Team leid. Aber ich denke, ich habe das heute mit einem guten Ergebnis wieder gut gemacht. Mein Ziel war das Podium und ich bin Vierter geworden. Damit müssen wir zufrieden sein. Für die WM ist es gut."

5. Dani Pedrosa (Repsol Honda): "Ich denke, wenn man bedenkt, was für ein Wochenende ich hatte, dann ist mein Rennergebnis in Ordnung. Ich bin als Elfter gestartet und am Ende Fünfter geworden, das ist eine gute Aufholjagd. Natürlich können wir damit trotzdem nicht zufrieden sein. Ich hatte kein Gefühl und habe mit wenig Grip gekämpft. Andere Fahrer sind damit besser zurechtgekommen, vor allem in der Mitte der Kurve. Leider waren meine Rundenzeiten ein bisschen langsam."

6. Maverick Vinales (Yamaha): "Ich hatte besonders in den ersten Runden viele Probleme, schien da aber die einzige Yamaha zu sein. Ich verstehe das wirklich nicht, ich muss die Chance haben, gut ins Rennen zu starten. Wenn ich alleine auf der Strecke bin, kann ich den gleichen Rhythmus wie Jorge und Marc erreichen."

Maverick Vinales wurde erst zum Ende des Rennens schnell - Foto: Yamaha

7. Johann Zarco (Tech3 Yamaha):"Es war ein schwieriges Rennen. Die Pace war ok, aber ich hatte viele Male Pech während des Rennens. Mein Start lief gut, aber dann musste ich wegen zwei Fahrern vor mir vom Gas gehen. Ich konnte keine Plätze finden, um zu überholen und als ich dann überholen konnte, kamen die gelben Flaggen raus. Das hat mich ausgebremst."

8. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Ich bin mit dem, was ich in den ersten Runden geschafft habe, zufrieden. Ich hing an Pedrosa, versuchte meinen Hinterreifen zu kontrollieren, bekam dann aber Probleme mit der Front, konnte nicht stark bremsen. Ich war sicher, dass Top 5 drinnen waren, aber ich bin zufrieden, weil ich 5. in der WM bin."

9. Alvaro Bautista (Angel Nieto Ducati): "Wir wussten, dass es ein Überlebenskampf werden würde. Wir haben langsam angefangen, um die Reifen nicht zu überhitzen. Im letzten Jahr hatte ich Probleme, aber in diesem Jahr war der Soft-Reifen nicht allzu abgenutzt. Es ist schade, dass wir uns so weit hinten qualifiziert hatten, sonst hätte ich vorne in der Gruppe sein können."

10. Andrea Iannone (Suzuki): "Ich bin nicht zufrieden, denn auch wenn ich alles versucht habe, habe ich nicht das Ergebnis erreicht, auf das ich gehofft hatte. Wir haben das Bike in einigen Punkten verbessert, aber in anderen gibt es noch Handlungsbedarf. Vor allem in der Beschleunigung fehlt uns noch einiges und Slides müssen wir auch noch besser kontrollieren können. Trotzdem bin ich mit meiner Performance zufrieden, denn ich habe mein Bestes gegeben."

11. Pol Espargaro (KTM): "Wir wussten schon, als wir herkamen, dass es ein schwieriges Wochenende werden würde. Aber wenn man dann drin steckt, ist es nicht einfach. Im letzten Jahr hatten wir nicht so viele Probleme mit der Front hier. Die Kurven sind sehr lang, was unsere Schwachstelle ist. Wir müssen viel umbauen. Der Vorderreifen hat nichts für uns getan und mein Qualifiying war auch nicht besonders."

12. Scott Redding (Aprilia): "Jeder hatte Probleme mit dem Grip, während für mich die Situation ähnlich wie bei anderen Rennen war. Generell war ich das ganze Wochenende am Nachmittag in solchen Bedingungen besser. Ich konnte mein Tempo für die 24 Runden halten, fuhr fast das ganze Rennen hinter Pol Espargaro. Ich hätte ein Manöver versuchen können, aber wenig Grip vorne, ähnlich wie am Morgen, hat mich dann überzeugt, es besser zu lassen und das Ergebnis nach Hause zu fahren."

Scott Redding wurde in Barcelona Zwölfter - Foto: Aprilia

13. Karel Abraham (Angel Nieto Ducati): "Ich bin leider schlecht gestartet, war trotzdem in der Gruppe dabei. Leider hatte dann Kallio in der letzten Kurve einen Highsider vor mir, das hat mir Sekunden gekostet und mich von der Gruppe getrennt. Nach ein paar Runden hörte ich dann ein komisches Geräusch vom Bike, habe aber trotzdem gepusht, um bis ans Ende zu kommen."

14. Franco Morbidelli (Marc VDS Honda): "Es war ein schwieriges Wochenende. Ich bin oft gestürzt, aber im Rennen hatte ich eigentlich ein gutes Gefühl. Meine Pace war in Ordnung und ich war bereit, in den letzten Runden anzugreifen. Aber dann musste ich langsamer werden und weil die linke Seite vom Reifen kalt geworden ist, bin ich in Kurve zwei gestürzt. Es war, als würde ich auf Eis fahren."

DNF Hafizh Syahrin (Tech3 Yamaha): "Ich habe mich im Rennen sehr gut gefühlt, aber dann habe ich einen Fehler gemacht und bin weit gegangen. Ich habe versucht, wieder auf die richtige Linie zu kommen, aber ich hatte dann sofort einen Highsider und bin gestürzt. Es tut mir für das Team sehr leid."

DNF Tito Rabat (Avintia Ducati): "Es war bitter, weil bis zu dem Moment war unser Wochenende perfekt, auch das Rennen. Wir waren nahe dran und ein gutes Ergebnis wäre glaube ich möglich gewesen. Die Erfahrungen des Wochenendes waren positiv, wie das gute FP3 dank dem ich direkt in Q2 kam, wie mein guter Start und meine gute Renn-Pace."

DNF Jack Miller (Pramac Ducati): "Ich konnte den Reifen sparen, um in der zweiten Rennhälfte dabei zu sein. Ich war bei Vinales und Zarco, fühlte mich zuversichtlich. Dann hatte ich ein technisches Problem, das war schade. Ein gutes Resultat wäre möglich gewesen."

DNF Bradley Smith (KTM): "Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir große Fortschritte gemacht. Wir sind nur 1.3 Sekunden hinter den Führenden und liegen trotzdem nru auf Platz 17. So ist das nun mal. Wir fahren die Rennen so gut wie wir können. Vor allen an Tagen wie heute mit dem Bike, das wir haben, fehlt uns etwas."

Bradley Smith wurde aus dem Rennen gekegelt - Foto: Tobias Linke

DNF Takaaki Nakagami (LCR Honda): "Leider hatte ich in der Mitte des Rennens einen Crash. Von Anfang an hatte ich kein gutes Gefühl für den Vorderreifen. Die Front hat an vielen Stellen dicht gemacht. Ich wusste, dass es ein schwieriges Rennen werden würde, aber das hat alles noch härter gemacht."

DNF Alex Rins (Suzuki): "Das Rennen war unter diesen Bedingungen von Anfang an schwierig. In Runde fünf habe ich dann gemerkt, dass etwas mit dem Bike nicht stimmt. Es ist immer schlimmer geworden, deshalb habe ich mich entschieden, zurück an die Box zu kommen. Es sieht so aus, als wäre es ein Problem mit der Elektronik gewesen. Es war ein seltsames Wochenende für uns."

DNF Andrea Dovizioso (Ducati): "Der Sturz war mein Fehler, denn ich habe zu hart gepusht. Ich wollte den Anschluss an Jorge und Marc nicht verlieren. Leider gab es auf der Strecke nicht viel Grip. Ich konnte nicht so komfortabel wie am Morgen fahren. Ich habe das nicht erwartet, bin zu schnell in die Kurve gegangen und auf der Bremse dann gecrasht. Das ist wirklich schade, denn wir waren wieder schnell und hätten Punkte mitnehmen können."

DNF Xavier Simeon (Avintia Ducati): "Während dem Wochenende waren wir näher dran, und ich konnte mehr von meinem Potential zeigen, das war definitiv positiv. Ich verstehe besser, wie das Motorrad funktioniert, also habe ich Grund, zufrieden zu sein."

DNF Aleix Espargaro (Aprilia): "Normalerweise bin ich auf dieser Strecke gut dabei, aber heute nicht. Wir haben im Vergleich zu gestern große Änderungen an der RS-GP vorgenommen, und es hat sich ehrlich gesagt im Warm-Up und im Rennen viel besser angefühlt. Leider hat das Qualifying alles schwierig gemacht, und die Strafe machte es nur noch schlimmer. Ich fuhr von ganz hinten los, machte ein paar Positionen gut und hatte dann leider einen dummen Crash in einer Kurve, wo ich das nicht erwartet habe."

DNF Tom Lüthi (Marc VDS Honda): "Der Tag hat gut begonnen, denn ich hatte ein gutes Gefühl mit dem Bike. Aber das Rennen musste ich dann mit einem Crash beenden. Leider habe ich die Front verloren und konnte sie nicht retten. Für mich war es Game Over. Das ist schade, denn ich habe gerade ein wenig Vertrauen zur Strecke aufgebaut."

DNF Sylvain Guintoli (Suzuki): "Ich bin natürlich enttäuscht, denn ich wollte dieses Rennen beenden und es genießen. Ich habe es genossen, aber nicht allzu lange. Ich habe die Grip an der Front verloren und bin dann in Kurve sieben zu Boden gegangen. Viele Fahrer sind gestürzt, wenn ich auf dem Bike geblieben wäre und konstant geblieben wäre, hätte ich Punkte sammeln können."

DNF Mika Kallio (KTM): "Ich weiß nicht, ob wir Pech hatten. Ich glaube, es war einfach nur ein Fehler. Ich habe einen Fehler gemacht und bin in der ersten Runde gecrasht. Gestern haben wir entschieden, heute ein paar neue Teile am Bike auszuprobieren. Wir haben auch am Setup etwas geändert. Die Balance des Bikes war ein bisschen steifer. Es scheint aber so, als wären alle diese Änderungen nicht zu unserem Vorteil gewesen."


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