MotoGP

Die Stimmen zum Trainings-Freitag in Le Mans

Der verregnete Trainingstag in Frankreich lief für Jack Miller äußerst erfolgreich. Das hatten die Piloten nach Tag eins in Le Mans zu sagen:
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

1. Jack Miller (Marc VDS): "Ich freue mich sehr, den ersten Tag in Le Mans ganz oben in der Zeitliste zu beenden. Es ist der perfekte Weg, nach der Enttäuschung von Jerez zurückzukommen. Ich konnte unter allen Bedingungen schnell sein, das freut mich sehr. Am Nachmittag lief es ein weiteres Mal gut für uns, nachdem wir die zusätzliche Motivation der schnellsten Zeit aus dem FP1 hatten. Ich habe im ganzen FP2 dieselben Reifen benutzt und bin 24 Runden auf den Michelin-Regenreifen gefahren. Ich hatte die ganze Zeit eine gute Pace. In den schnellen Kurven hatte ich ein wenig Aquaplaning, deshalb habe ich die Session ein bisschen früher beendet. Ich hätte mit neuen Reifen noch schneller sein können, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass es nach der Zeit von heute Morgen notwendig war."

2. Marc Marquez (Repsol Honda): "Der Tag hier ist positiv gestartet. In Le Mans muss man auf alle möglichen Bedingungen gefasst sein. Heute Morgen hatten wir gemischte Bedingungen. Am Ende ist die Strecke abgetrocknet, deshalb konnten wir auf Slicks rausgehen. Das Gefühl war da schon gut, aber das Wichtigste war, dass wir im Nassen im FP2 stark sein konnten. Wir haben am Regen-Setting des Bikes gearbeitet um im zweiten Run habe ich mich sehr gut auf dem Bike gefühlt. Wir werden sehen, wie die Bedingungen morgen sein werden. Ich hoffe, dass es trocken bleibt, denn so wie es aussieht, wird es das Rennen auch. Deshalb ist es wichtig, das Setting richtig abzustimmen."

3. Johann Zarco (Tech3 Yamaha): "Es war ein guter Tag für mich. Das erste Freie Training war positiv, denn wir sind unter nassen Bedingungen gestartet, aber dann hat es angefangen, abzutrocknen, sodass wir auf Slicks rausgehen konnten. Deshalb konnte ich eine solide Runde fahren, die fürs Qualifying vielleicht hilft. Das ist sehr wichtig. Wir haben jetzt ein paar Punkte, an denen wir arbeiten müssen. Ich werde cool bleiben und hoffen, dass wir uns in Zukunft unter solchen Umständen verbessern können. Es war toll, vor meinen Fans zu fahren. Das ist eine tolle Motivation."

4. Cal Crutchlow (LCR Honda): "Heute Morgen lief es nicht so schlecht, aber ich bin keinerlei Risiken eingegangen, da solche Tage wirklich deine ganze Saison ruinieren können. Es scheint so, dass ich unter gemischten Verhältnissen und im Nassen immer schnell bin, aber am Nachmittag hatte ich ein schlechtes Gefühl mit den Reifen und das Gefühl für das Bike war auch nicht großartig. Wir sind 1,6 Sekunden zurück, aber bei dem schlechten Gefühl und einigen Problemen die wir hatten, ist es leicht zu sagen, dass wir konkurrenzfähig sein könnten wenn wir müssten."

5. Loris Baz (Avintia Ducati): "Auch wenn die Verhältnisse etwas komisch waren, der erste Tag lief gut. Wir haben heute Morgen als erstes Team die Slicks aufgezogen. Wir haben nicht viel riskiert, sondern haben einfach genug gepusht, um in den Top-10 zu sein. Insgesamt haben wir einen guten Job abgeliefert. Am Nachmittag sind wir viele Runden im Nassen gefahren und haben versucht, das Gefühl fürs Bike zu verbessern. Das ist nicht so gut wie im Vorjahr."

6. Karel Abraham (Aspar Ducati): "Ich denke, dass heute ein guter Tag für uns war. Ich bin heute das erste Mal seit zwei Jahren auf der Strecke gewesen und auf dem neuen Asphalt bin ich noch gar nicht gefahren. Wir konnten am Morgen Slicks verwenden und in die Top-10 fahren. Das war wichtig für uns. Am Nachmittag lag ich auf dem achten Rang, als ich ein kleines, technisches Problem am Motorrad hatte. Ich musste an die Box kommen, um es zu beheben. Die Position vom Nachmittag sieht nicht so gut aus, aber auf der Strecke konnten wir souverän in die Top-10 fahren."

Bradley Smith liegt auf P7 nach zwei Trainings - Foto: KTM

7. Bradley Smith (KTM): Zitat folgt

8. Valentino Rossi (Yamaha): "Es ist immer schwer, unter solchen Bedingungen zu fahren. Für uns ist es jetzt wichtig, das Bike im Nassen zu verstehen. Denn in Jerez haben wir unter diesen Bedingungen gelitten. Am Ende bin ich nur Zehnter, die Position ist nicht fantastisch, aber das Gefühl für das Bike hat sich verbessert und während des Trainings lag ich auf guten Positionen. Ich denke, ich brauche mit den neuen Reifen einfach ein paar Runden mehr, um sie auf Temperatur zu kriegen. Aber das Gefühl wird besser. Wir haben am Kurveneingang gearbeitet und es lief nicht schlecht. Jetzt müssen wir die Pace im Trockenen verstehen und auf gute Bedingungen für morgen hoffen."

9. Alvaro Bautista (Aspar Ducati): "Es war ein seltsamer Tag. Am Morgen ist die Strecke abgetrocknet, am Nachmittag war sie nass. Ich bin mit meinem Gefühl zufrieden, wir haben das Setting ein bisschen verändert. Das wollten wir schon seit ein paar Rennen machen. Ich habe mich von der ersten Runde an gut gefühlt. Wenn es vorher in der Saison geregnet hat, konnte ich nie so flüssig wie bisher fahren."

10. Maverick Vinales (Yamaha): "Für mich war es ein guter Tag, denn wir konnten das Bike im Regen verbessern. Ich fühle mich jetzt schon besser. Ich denke, dass wir uns Schritt für Schritt im Regen verbessern. Am Ende habe ich keinen weichen Reifen verwendet, denn es war zu spät und ich konnte nur zwei Runden auf trockenen Reifen fahren. Für mich kommt es am Ende gar nicht auf die Position an, es geht nur um das Gefühl im Regen und das wir das Bike verbessert haben. Ich hoffe, dass es morgen trocken bleibt, damit wir gut arbeiten können. Unser Bike funktioniert hier gut, deshalb können wir ein gutes Resultat einfahren."

11. Andrea Iannone (Suzuki): "Seit heute Morgen habe ich ein positives Gefühl. Beim letzten Mal im Nassen hatten wir viel mehr Probleme als hier. Hier spüre ich, dass wir schon viel besser sind. Seit Jerez haben wir uns konstant verbessert und dieser positive Weg gibt mir mehr Selbstvertrauen. Es ist schön zu sehen, dass wir immer besser zusammen arbeiten. Mit etwas mehr Zeit könnten wir auch etwas weiter oben in der Rangliste stehen, aber wichtig ist erst mal, dass wir uns verbessert haben."

Andrea Iannone kommt mit seiner Suzuki besser zurecht als noch in Jerez - Foto: Suzuki

12. Jonas Folger (Tech3 Yamaha): "Es war ein zweigeteilter Tag, aber ich bin sicher, dass wir morgen erreichen können, was wir brauchen, um am Sonntag gut zu sein. Das erste Freie Training lief trotz der Bedingungen gut. Wir haben nicht viel am Bike verändert. Dazu kommt, dass der neue Asphalt toll ist, er gefällt mir sehr. Am Nachmittag hatten wir aber Probleme mit dem Regen und konnten am Hinterrad keinen Grip finden. Ich wollte pushen, aber wir müssen ein neues Setting finden, denn jetzt verlieren wir zu viel Zeit am Kurveneingang. Ich habe mein Bestes gegeben, aber wir konnten keine Lösung finden. Ich bin mir aber sicher, dass wir uns morgen verbessern können."

13. Andrea Dovizioso (Ducati): "Ich bin happy mit Platz eins im FP2 und damit, das Bike in einem Stück zurückgebracht zu haben. Ich wäre ja am Ende beinahe gestürzt! Da habe ich es etwas übertrieben und habe beim Anbremsen der letzten Kurve die Front verloren. Abgesehen davon waren die Bedingungen relativ schwierig, aber der Grip der Strecke ist gut. Unsere Ducati läuft gut im Nassen und wir sind die Sessions ruhig angegangen. Das Gefühl hat sich Runde für Runde verbessert. Ich bin zufrieden mit meinem FP2 aber hoffentlich ist die Strecke morgen trocken."

14. Dani Pedrosa (Repsol Honda): "Heute war alles ein bisschen anders, denn wir hatten am Morgen sehr wechselnde Bedingungen. Wir haben im Nassen angefangen und im Trockenen aufgehört. Ich habe ein bisschen zu spät auf Slicks gewechselt und konnte meine Rundenzeit nicht verbessern. Am Nachmittag konnten wir nicht schnell genug Temperatur in den Reifen kriegen, deshalb hatten wir keinen Grip. Wir haben versucht, das Problem in den Griff zu kriegen, haben es aber nicht geschafft. Wir würden gern verstehen, wie das passieren konnte, aber wir fokussieren uns jetzt auf Morgen. Es sieht so aus, als würde sich das Wetter verbessern und damit auch die Streckenbedingungen. Wir arbeiten daran, das Gefühl zu verbessern und uns gut aufs Rennen vorzubereiten."

15. Danilo Petrucci (Pramac Ducati): "Ich hatte sehr viel Spaß. Ich bin sehr glücklich. Wir haben nach dem ersten Run im FP2 ein paar kleine Veränderungen gemacht und ich bin in eine sehr schnelle Runde gestartet. Ich habe mein Selbstvertrauen unter nassen Bedingungen zurückgefunden und bin dafüber sehr glücklich. Ich habe das Gefühl, dass wir konkurrenzfähig sein können. Jetzt hoffe ich, dass die Strecke trocken bleibt und ich es ins Q2 schaffe."

16. Scott Redding (Pramac Ducati): "Ich bin sehr zufrieden damit, wie das FP2 lief. Es ist nur schade um die Bedingungen vom FP1. Wir haben ein Setting für gemischte Bedingungen getestet, aber auf dem Medium-Hinterreifen rauszugehen war nicht die rictige Entscheidung. Ich habe versucht zu pushen, aber ich konnte den Reifen nicht auf Temperatur bekommen. Am Nachmittag haben wir uns dazu entschieden, das Setup zu testen und es lief sehr gut."

Jorge Lorenzo fühlte sich zumindest im FP1 stark - Foto: Ducati

17. Jorge Lorenzo (Ducati): "Heute Morgen hatte ich sofort ein gutes Gefühl und ohne hart zu pushen war ich einer der schnellsten Fahrer. Als es am Ende trocken wurde, haben wir die Slicks etwas spät aufgezogen und ich hatte nicht das richtige Gefühl. Es gab noch feuchte Flecken und ich wollte nichts riskieren. Am Nachmittag hatte ich bei heftigem Regen kein gutes Gefühl, vor allem weil mir hinten Grip gefehlt hat. Morgen wollen wir das richtige Setting finden, um unter allen Bedingungen konkurrenzfähig zu sein."

18. Tito Rabat (Marc VDS Honda): "Ich war am Ende der Vormittags-Session sehr glücklich, denn ich hatte im Nassen ein gutes Gefühl. Ich habe am Ende des FP1 nicht auf Slicks gewechselt, deshalb konnten wir heute Morgen nicht unser ganzes Potenzial zeigen. Zu Beginn des FP2 habe ich mich nicht wohl gefühlt, aber im zweiten Run lief es besser. Ich hatte ein kleines Problem mit meiner Lederkombi, deshalb konnte ich nicht so fahren, wie ich wollte."

19. Sam Lowes (Aprilia): "Mit den Bedingungen heute Morgen habe ich mich nicht gut gefühlt, wir haben uns dafür entschieden, dass ich nicht lange rausgehe. Im Nassen hatte ich sofort ein gutes Gefühl für das Bike. In den Top-10 zu sein, auch wenn es regnet, ist ein großer Schritt für mich. Natürlich würde ich diese Position auch gerade auf trockener Strecke halten. Aber das wird nicht einfach."

20. Sylvain Guintoli (Suzuki): "Heute war ein weiterer Tag zum Lernen für mich, denn es war erst mein zweites Mal auf der GSX-RR und dann noch in sehr variablen Bedingungen. Heute ging es darum, ein Gefühl für die Reifen und das Bike im Nassen aufzubauen, und ich habe mich gut gefühlt. Wir haben die Pace Schritt für Schritt verbessert, und gegen Ende des FP2 konnte ich erstmals das Limit spüren. Wir müssen die Pace weiter verbessern, aber ich bin schon schneller als einige Jungs."

Sylvain Guintoli mischte sofort mitten im MotoGP-Feld mit - Foto: Suzuki

21. Hector Barbera (Avintia Ducati): "Nach dem guten Gefühl beim Jerez-Test hatte ich die Schwierigkeiten heute nicht erwartet. Vielleicht lag es am Wetter, denn Regen verstärkt unsere Probleme immer. Mir hat zweifellos das Gefühl für die Front gefehlt und so konnte ich nicht so pushen wie gewollt. Am Morgen haben wir nicht auf Slicks gewechselt und wir sind weiter hinten als sonst gelandet. Am Nachmittag war mein Gefühl aber auch nicht großartig."

22. Aleix Espargaro (Aprilia): "Heute Morgen herrschten gemischte Bedingungen auf der Strecke, deshalb war das FP1 nicht gerade hilfreich. Am Nachmittag waren wir konkurrenzfähig. Der neue Apshalt hat guten Grip und ich freue mich schon, im Trockenen zu fahren. Morgen wird es wichtig sein, dass wir unsere Köpfe einschalten. Wir müssen die Streckenbedingungen analysieren und die richtige Zeit finden, um mit Slicks zu pushen."

23. Pol Espargaro (KTM): Zitat folgt


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