MotoGP

Vorschau zum Malaysia GP der MotoGP in Sepang: Aprilia mit Bradl und Bautista

In Australien war das Wetter die Unbekannte, die Stefan Bradl und Alvaro Bautista das Leben schwer machte. In Malaysia wird es die Neuasphaltierung.
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - In Australien erlebten Stefan Bradl und Alvaro Bautista den Super-GAU an Wetterbedingungen. Viel Regen und kühle Temperaturen machten allerdings allen Fahrern das Leben schwer. Mit Malaysia kommt nun ein Rennen auf die Aprilia-Piloten zu, bei dem zumindest das Wetter stabil bleiben sollte. Doch es gibt für Bradl und Bautista eine neue Unbekannte, die es zu beachten gilt: der neue Asphalt in Sepang.

Aprilia im Fokus: Neuer Asphalt gleich mehr Grip?

Während des Australien GPs auf Phillip Island hatten alle MotoGP-Piloten durch die unvorhersehbaren Wetterbedingungen eine Unbekannte vor sich. Dieser Trend setzt sich in Malaysia fort, wenn auch am anderen Ende. Denn das Wetter verspricht dort vor allem eines: Hitze. "Endlich kriegen wir ein bisschen Hitze nach den kühlen Temperaturen in Australien", freut sich Bautista deshalb. Die Unbekannte in diesem Fall ist nämlich der neue Asphalt auf dem Sepang International Circuit, der allen Fahrer Kopfzerbrechen bereitet. "Das große Fragezeichen in Sepang wird der neue Asphalt sein", erklärt Bradl. Die Hoffnung des Aprilia-Piloten ist es, keine Nachteile aus der Neuasphaltierung zu ziehen."Persönlich hoffe ich, dass ich guten Grip finde", gibt Bradl zu. "Ich denke aber, das hofft jeden nach dem Rennen in Australien", erinnert der Deutsche sich an die katastrophalen Bedingungen in der letzten Woche.

Während Bradl auf das Beste hofft, bleibt Teamkollege Bautista auf dem Boden der Tatsachen. "Wir werden sehen, wie es auf der Strecke läuft. Wir müssen uns die Grip-Verhältnisse ansehen", so der Spanier. Auch er kommt nicht umhin, sich an die Schwierigkeiten der letzten Woche zu erinnern. "Das Wochenende in Australien war nicht einfach, aber ich denke, dass wir in Sepang schnell wieder auf unseren Level zurückfinden werden." Vorausgesetzt natürlich der neue Asphalt macht Bradl und Bautista keinen Strich durch die Rechnung.

Das sagen Bradl und Bautista

Stefan Bradl: "Das große Fragezeichen in Sepang wird der neue Asphalt sein. Wir gehen alle ohne Informationen auf die Strecke. Persönlich hoffe ich, dass ich guten Grip finde. Ich denke, das hofft jeden nach dem Rennen in Australien. Ich mag die Strecke sehr. Letztes Jahr bin ich hier mein bestes Saisonrennen gefahren, deshalb freue ich mich auf das Wochenende."

Das große Fragezeichen in Sepang wird der neue Asphalt sein. Wir gehen alle ohne Informationen auf die Strecke.
Stefan Bradl

Alvaro Bautista: "Endlich kriegen wir ein bisschen Hitze nach den kühlen Temperaturen in Australien. Ich werde sehen, wie es auf der Strecke läuft. Sie wurde neu asphaltiert, deshalb werden wir uns die Grip-Verhältnisse ansehen müssen. Ich hätte gerne dasselbe Gefühl wie in Aragon und Motegi, damit wir unsere Arbeit am Bike fortsetzten können. Das Wochenende in Australien war nicht einfach, aber ich denke, dass wir in Sepang schnell wieder auf unseren Level zurückfinden werden."

Alvaro Bautista konnte in den kleineren Klassen der WM in Sepang bereits siegen - Foto: Aprilia

Stefan Bradl in Sepang

Insgesamt neun Mal war Bradl bereits auf dem Sepang International Circuit unterwegs. Viermal fuhr er als 125cc-Fahrer in Malaysia, zweimal in der Moto2 und dreimal in der Königsklasse. Sein bestes Ergebnis fuhr er in seinem Weltmeisterjahr 2011 in der Moto2 ein, er landete dort auf dem zweiten Platz. In der Königsklasse war das erfolgreichste seiner drei Jahre 2014, in diesem Jahr verpasste er mit der LCR Honda das Podium mit Rang vier nur knapp.







KlasseStartsSiegePodestPolesAusfälleBestes Ergebnis
MotoGP300014. (2014)
Moto2201002. (2011)
125cc4000313. (2007)

Alvaro Bautista in Sepang

In Sachen Amtszeit in Sepang schlägt Bautista seinen Teamkollegen mit Leichtigkeit. Während Bradl neun Mal in Malaysia fuhr, bringt es Bautista auf ganze zwölf Rennen in drei verschiedenen Klassen. Dabei sieht seine Statistik vor allem in den 125cc- und 250cc-Klasse beeindruckend aus. In beiden Kategorien konnte er gewinnen, in den Jahren 2006 und 2008. In der MotoGP konnte an diese Erfolge nicht ganz anknüpfen. 2010 und 2013 beendete er das Rennen auf dem fünften Platz und holte damit seine besten Ergebnisse.







KlasseStartsSiegePodestPolesAusfälleBestes Ergebnis
MotoGP500015. (2010, '13)
250cc 311021. (2008)
125cc412101. (2006)

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