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MotoGP

Die Pace wäre gut gewesen - Spies: Ich war zu ungeduldig

Ben Spies hatte in Barcelona eine gute Pace, allerdings wollte er sie zu forsch umsetzen. Bei Yamaha freute man sich, dass sein Selbstvertrauen wieder da ist.
von Falko Schoklitsch

Motorsport-Magazin.com - Ben Spies hat aktuell wahrlich kein Glück. In Barcelona war seine Pace eigentlich hervorragend, doch er konnte das im Rennen nur kurz zeigen, bevor er sich etwas zu eilig an Dani Pedrosa vorbeizwängen und an die Spitze gehen wollte, wobei ihm die Kurve ausging. Spies rettete die Situation fast, kam aber leicht neben die Strecke und stürzte. Er hob danach die Maschine auf und fuhr von ganz hinten noch auf Platz zehn.

"Ich bin mehr für das Team enttäuscht als für mich, denn ich fühlte mich auf der Maschine gut und wir hatten heute sicher ein Bike, um es auf das Podest zu schaffen. Ich machte im Rennen nur einen Fehler und warf unsere Chance weg. Wir waren zu Anfang gut unterwegs, aber ich wurde mit Dani etwas ungeduldig. Er hielt mich auf, doch ich kam auf der Geraden nicht vorbei, also musste ich es auf der Bremse probieren und kam leider an den Rand der Strecke. Ich stand auf und ging wieder an die Arbeit. Unsere Pace war ziemlich gut, leider war es zu spät, um wieder nach vorne zu kommen", sagte Spies.

Yamaha Team Direktor Massimo Meregalli war beeindruckt von Spies' Leistung in den ersten beiden Runden. Er habe ein gutes Gefühl und Kampfgeist gezeigt, meinte er. "Leider passierte der Sturz, doch es war für uns sehr wichtig, zu sehen, dass sein Selbstvertrauen wieder da ist. Morgen werden wir ein paar neue Dinge testen; einige sind sehr interessant und sollten uns stärker machen. Wir freuen uns dann auf Silverstone", erklärte Meregalli.


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