Valentino Rossi kam am Freitag in Indianapolis nicht auf Anhieb gut zurecht. Er fuhr die elftschnellste Zeit und erklärte: "Heute Morgen waren die Streckenbedingungen wirklich kritisch. Es gab keinen Grip und es schien, als würden wir im Nassen fahren." Am Nachmittag habe sich die Situation allerdings verbessert, was der Italiener als Zeichen dafür sah, dass der Asphalt gut ist und das er einfach zu schmutzig war, da kaum jemand zuvor darauf gefahren sei.

"Es ist auch ein gutes Zeichen für morgen, denn die Bedingungen sollten sich noch mal verbessern. Besonders da es jetzt weniger Unebenheiten gibt, sie haben wirklich gut gearbeitet. Wir hatten nicht gedacht, dass sich der Grip am Nachmittag so sehr verbessert und wir suchten die ganze Session lang nach einem Setup, denn ich konnte das Bike nicht richtig spüren", fuhr Rossi fort.

Am Samstag will er nun die komplette Balance der Desmosedici verändern. "Nicky [Hayden] war nicht so schlecht, also haben wir auch versucht, uns zu verbessern: Der Schritt nach vorn, den wir in Brünn gemacht haben, ist immer noch da", sagte Rossi, der ein Setup probiert hatte, dass ihm angesichts der extrem veränderten Bedingungen von einer Session zur anderen ein bisschen seltsam vorkam.