MotoGP

Ränge fünf und acht - Edwards und Spies mit tollen Rennen

Colin Edwards wurde in Motegi souverän bester Satelliten-Pilot, Ben Spies musste sich von ganz hinten wieder nach vorn kämpfen.
von Toni Börner

Motorsport-Magazin.com - Colin Edwards konnte in Motegi den fünften Rang im MotoGP-Rennen einfahren und schaffte damit sein bestes Saisonresultat. Logischerweise war der Tech3 Yamaha-Pilot damit recht zufrieden.

"Was das Resultat angeht, bin ich wirklich glücklich, denn es war mein erstes Top Sechs-Ergebnis dieses Jahr und ich denke, dass das nach all der harten Arbeit des Monster Yamaha Tech 3-Teams verdient war", so der US-Amerikaner.

"Und es ist immer gut ein solches Resultat in Japan zu holen, denn das Rennen ist für Yamaha und Tech 3 so wichtig. Ich bin das ganze Wochenende gut gefahren und war nur vier Zehntel hinter der Pole", so Edwards weiter. "Aber ich bin ein wenig enttäuscht, dass ich 27 Sekunden hinter dem Sieger bin."

"Das ist eine ganze Menge Zeit und ich fahre so hart ich kann. Ich fühle mich wohl, ich fühle mich gut, auf dem Motorrad haben wir und verbessert, aber ich denke, dass ich nur nach dem besten Satelliten-Platz streben kann."

Spies kämpft sich nach Ausritt wieder vor

Ben Spies war nach einem Ausritt ins Kies am Anfang des Rennens bis ganz nach hinten durchgereicht worden. Doch der Texaner kämpfte sich wieder nach vorn und holte sich am Ende mit Rang acht ein anständiges Ergebnis.

Vor dem Rennen wurde an Spies' Yamaha noch einiges umgebaut. Vor allem an der Geometrie vorn stellte man um und außerdem bekam er eine andere Feder für die Schwinge - eine, die er das gesamte Wochenende über noch nicht ausprobiert hatte.

"Das war ein ziemlicher Gamble, aber der hat sich ausbezahlt", freute sich Spies. "Die Vorderpartie wurde dadurch in den Kurven etwas besser und wir hatten definitiv eine bessere Traktion."

"In Turn 5 war, glaube ich, Loris [Capirossi] vor mir und es schien, dass er richtig richtig früh bremste. Um ihn nicht abzuräumen, musste ich rüber fahren, auf die Kerbs und von der Strecke runter. Ich gab aber nie auf und konnte einige Leute überholen. Auch wenn es nicht mein bestes Resultat war, war es doch ein wirklich gutes Rennen."


Weitere Inhalte:
Wir suchen Mitarbeiter