Mark Webber bereitete der Motorschaden kurz vor dem Ende des 2. Trainings weniger Probleme als das Abstellen des Autos danach - denn einige Streckenposten waren sich nicht ganz darüber im Klaren, dass ein F1-Auto keine Handbremse besitzt. Der Motor habe laut Webber hingegen schon viele Kilometer drauf gehabt und sei ohnehin am Ende seines Lebenszyklus gewesen.

"Marks Motor war am Ende angekommen", bestätigte Teamchef Christian Horner. Der Schaden sei 50 Kilometer vor der angepeilten Zielmarke eingetreten. Aber auch so habe das Aggregat über 2.000 Kilometer auf dem Tacho gehabt. "Das beeinträchtigt unser Programm also nicht." Renault müsse aber trotzdem herausfinden, warum der Motor kaputt ging. "Aber der Motorschaden war am Ende des Lebenszyklus." Webber habe das Problem nur fünf oder sechs Runden gekostet.