Für Istanbul hat Mercedes GP einige Modifikationen im Gepäck. Im Freien Training am Freitag galt es die neuen Teile, unter anderem zwei neue Luftführungselemente an der Vorderachse und neue Teile am Heck, auszutesten. "Es war ein interessanter Tag für uns, weil wir hier so viele Neuigkeiten am Auto haben. Es war ein Prozess, um aus den Teilen das Beste herauszuholen", erklärte Nico Rosberg.
Der Deutsche spulte in der zweiten Session 22 Runden ab, vorwiegend wurden dabei die Geschwindigkeit auf der Geraden sowie der Anpressdruck auf die Straße getestet. "Ich glaube, da haben wir sehr viel gelernt. Letztendlich haben wir es geschafft, etwas Gutes aus dem Auto herauszuholen. Dennoch sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen", sagte der Mercedes GP-Pilot. Am Ende musste sich der Deutsche mit Platz sechs begnügen, knapp sechs Zehntel hinter dem Schnellsten Jenson Button.
Schwierig Lücke zu schließen
Wo er die Zeit liegen gelassen hat, weiß Rosberg nicht. "Mir ist keine gute Runde gelungen, aber ich denke nicht, dass wir in einem Sektor sehr viel Zeit liegen lassen. Wir müssen das heute Abend noch analysieren", meinte der Deutsche. Für das Qualfying ist er dennoch zuversichtlich.
"Mal sehen, ob wir uns über Nacht oder morgen Früh noch etwas steigern können. Es schaut leider danach aus, als ob wir dieses Wochenende hinter den drei Teams Red Bull, McLaren und Ferrari sein werden. Es wird schwierig da hinein zu fahren, aber ich bin trotz allem guter Hoffnungen für das Qualifying. Ich denke, dass wir nicht soweit weg von der Spitze sein werden", meinte Rosberg.
Alles in allem sei es einfach schwierig die Lücke zu Red Bull zu schließen. "Wir kommen schon weiter, nur die Anderen entwickeln auch. Wir müssen es schaffen noch größere Schritte zu machen als die Anderen. Da sind wir gerade dabei. Wir müssen versuchen Sachen zu finden, die noch besser arbeiten als bei den Anderen, um dadurch die Lücke zu schließen. Natürlich ist das nicht einfach", erklärte Rosberg.



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