Nicht auf Schumacher fokussieren - Jordan: Falscher Denkansatz bei Mercedes
Sollte Mercedes GP die Entwicklung des Autos in Richtung von Michael Schumacher gelenkt haben, dann hat der Rennstall laut Eddie Jordan einen Fehler gemacht.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
Kerstin gibt 2025 ihr Comeback bei Motorsport-Magazin und kümmert sich v.a. um unsere Rookies, Online & Print.MEHR
Jordan rät Haug sich nicht auf Schumacher zu konzentrieren, Foto: Sutton
Obwohl Norbert Haug und Ross Brawn in Barcelona nicht müde wurden zu betonen, dass das neue Update-Paket des MGP W01 nicht auf Michael Schumacher abgestimmt sei, wollten die Spekulationen nicht verstummen. Schumachers erster Teamchef Eddie Jordan ist der Meinung, dass sich Mercedes GP nicht auf den siebenfachen Champion fokussieren darf.
"Um das einmal klarzustellen: in der Brawn-Ära war Ferrari ein Ein-Mann-Team. Dieser Denkansatz war ein Fehler. Die ersten Rennen haben ganz klar gezeigt, wer von den Mercedes-Piloten mit der neuen Generation von Fahrern wie Vettel und Hamilton mithalten kann und das war Rosberg", sagte Jordan gegenüber TZ.
In den bisherigen Rennen stand Rosberg zwei Mal auf dem Podium, in Barcelona kam der Deutsche mit dem modifizierten MGP W01 nicht zurecht und musste sich erstmals Schumacher geschlagen geben. "Schumacher ist jetzt fähig, besser mit dem Auto umzugehen, aber die Lücke zu Red Bull wurde größer", erklärte der Ire.
diese Formel 1 Nachricht