Nach der erneut guten Performance in Barcelona muss Renault seine Ziele nach oben schrauben. Robert Kubica ließ auf Platz sieben sogar einen Ferrari und einen Mercedes hinter sich. "Robert hat einen fantastischen Job gemacht. Wir können wie es aussieht, weiter nach vorne in der Startaufstellung fahren als im Vergleich zum Saisonbeginn", meinte Teamchef Eric Boullier.

Ohne den Unfall im dritten Freien Training hätte seiner Meinung nach auch Vitaly Petrov den Sprung in die Top-10 geschafft. Im Training drehte sich der Russe seitwärts in die Reifenstapel und beschädigte unter anderem das Heck seines R30. "Vitaly hatte heute Morgen Pech. Wegen des Unfalls konnte er sich nicht richtig auf das Qualifying vorbereiten. Trotz allem hat er den Einzug ins Q3 nur um drei Zehntel verpasst", meinte Boullier.

Petrov selbst war froh überhaupt ins Qualifying gehen zu können. "Nach meinem Unfall war das nicht sicher. Ein großer Dank geht an meine Mechaniker, die einen exzellenten Job gemacht haben", sagte Petrov. Morgen erwartet der Renault-Pilot ein hartes Rennen. "Es ist nicht leicht hier zu Überholen, aber im Rennen kann alles passieren. Ich werde mein Bestes geben, um weiter nach vorne zu kommen", erklärte Petrov.

Wenn es nach Renningenieur Alan Permane geht, sieht es für die Renault-Piloten gut aus. "Wir haben für das Rennen keine spezifischen Sorgen, was die Reifen oder die Bremsen am Auto angeht. Ich denke, wir können eine starke Performance zeigen und hoffentlich wieder gute Punkte holen", meinte Permane.