Formel 1

Es ist immer das Gleiche in Q1 - Alonso steckte im Verkehr fest

Fernando Alonso weiß, dass Renault noch an der Performance arbeiten muss. In Q1 wurde es für den Spanier kurze Zeit etwas brenzlig. Er steckte im Verkehr fest.
von Kerstin Hasenbichler

Motorsport-Magazin.com - Rang sieben für Fernando Alonso im Qualifying von Bahrain. Der Spanier ist Realist genug, um zu wissen, dass einfach nicht mehr drin ist. "Die Autos vor uns sind alle schneller als wir. Wir brauchen etwas Glück, um eines der Autos im Rennen schlagen zu können. Wir müssen einfach abwarten und sehen, ob einer von ihnen ein Problem hat. Das ist die Realität", erklärte der zweifache Champion.

Der Renault-Pilot visiert einen Platz unter den Top-6 an. "Ich denke, die Top-5 oder Top-6 ist das Maximum, was wir erwarten können", glaubt Alonso. Ein Team will Alonso aber unbedingt schlagen: Ferrari. "Wir müssen versuchen vor den Ferraris zu bleiben, beide Boliden stehen hinter uns", meinte Alonso. Dem Spanier ist klar, dass Renault immer noch an Performance fehlt. "Man will immer ganz vorne stehen. Auch wenn Toyota und Brawn GP mit vollen Tanks fahren, sind sie vorne. Wenn wir unsere Tanks voll fühlen, dann stehen wir sofort auf den hinteren Plätzen. Wir wissen, dass wir an der Performance noch arbeiten müssen", erklärte der zweifache Champion.

Mit dem Qualifying zeigte sich der Spanier dennoch zufrieden. "Unser Ziel war Q3. In Q2 war ich kurze Zeit auf Platz drei und damit war ich besser als erwartet", so Alonso. Dabei wurde es für den Renault-Pilot bereits in Q1 brenzlig als er im Verkehr feststeckte. Laut dem Spanier standen ihm sowohl Robert Kubica als auch Adrian Sutil im Weg. "Es ist immer das Gleiche in Q1. Der Verkehr ist immer ein Problem, man muss Glück haben. Einige sind auf ihrer Outlap, die anderen auf einer schnellen Runde. Ich denke, dass wir dennoch ein gutes Wochenende bisher hatten. Allerdings ist erst morgen der Tag, an dem es zu punkten gilt", so Alonso.


Weitere Inhalte:
Wir suchen Mitarbeiter
Mitarbeiter Motorsport Designer Journalismus Programmierer Video