Der Grand Prix von Frankreich war für Williams ein weiteres Desaster und das fünfte Rennen in Folge, nach dem man ohne Punkte nach Hause fahren musste. Mark Webber wurde durch einen Reifenschaden schon vorzeitig aus dem Rennen geworfen und Nico Rosberg schaffte es gerade mal mit zwei Runden Rückstand vor dem Midland von Christijan Albers in Ziel zu kommen. Trotz allem sieht der Technische Direktor des Teams, Sam Michael, einen eindeutigen Fortschritt gegenüber den letzten Rennen.
Michael geht davon aus, dass das ganze Problem, das Williams hat, von den Reifen ausgeht, insbesondere, da Rosberg in Magny-Cours mit ständig überhitzenden Reifen zu kämpfen hatte. Bei den nun anstehenden Testfahrten im südspanischen Jerez soll dieses Problem aber behoben werden. "Das ist etwas, das man lösen kann, weil es nicht immer passiert," so Michael zu Autosport. "Ich bin ziemlich sicher, dass wir das Problem mit dem Reifendruck oder dem Sturz sehr schnell lösen können."
Die allgemeine Performance des Autos sei aber definitiv besser, meint der Brite. "Wir waren hier stärker als in letzten zwei oder drei Rennen, aber wir haben aufgrund mangelnder Zuverlässigkeit in den früheren Rennen keine Punkte geholt und das lässt uns jetzt schlecht aussehen." Jetzt ginge es darum, konzentriert weiterzuarbeiten, das Auto zu verbessern und zu verstehen, wo man steht. "Wir hoffen, dass wir das bald schaffen," meinte Michael hoffnungsvoll. Er ist sicher, dass Webber ohne das Reifenproblem sicher unter den Top Acht gelandet wäre. Auf die Frage, ob denn der Druck ansteigen würde, endlich wieder Resultate zu liefern, sagte Michael nur: "Ich denke nicht, das ist schon eine ganze Weile so. Der Druck ging bis ganz nach oben und da ist er seitdem."

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